Ziemlich grobes Fantasy-Abenteuer, das mit Blood & Gore nicht gerade sparsam umgeht. Viel Gewalt, ein bißchen Sex und eine einigermaßen interessante Fantasy-Story gewürzt mit selbstironischem Humor halten den Zuschauer bei Laune. Gute Masken, Kostüme, Kulissen, trotzdem wirkt der Film in vielen Szenen einfach nur billig. Wenn der junge Talon ein Plastikschwertchen mit drei Klingen am Anfang des Films locker in einer Hand vor sich hält, fragt man sich schon. Ausserdem ist das Schwert noch mit Raktenantrieb ausgestattet, frag mich nur wie?
Lee Horsley (alias Matt Houston in der TV-Serie) passt gut in die Rolle des "unbesiegbaren" Helden, darf am Schluß seinen wohlproportionierten Körper zeigen, ist meistens blutverschmiert und sein Helden-Image wird in einigen Szenen durch Zeitlupen-Aufnahmen aufgewertet. Auch ansonsten gibt's viel nacktes Fleisch (man beachte den Bodybuilder im Kerker) und viel nackte Weiber, 'tschuldigung Damen, zu sehen.
Die Szenen mit dem Dämon Xusia sind recht atmosphärisch, auch wegen der gelungenen Maske, aber leider werden viel zu wenig Fantasy-Szenen geboten, nur am Anfang und am Schluß. Zwischendrin gibts viel Kampf-Gerangel und etwas Langeweile macht sich breit. Die hohe Wertung gibt's nur wegen den wirklich gelungenen Fantasy-Szenen.
"Das Gute bewahren, das Böse zerstören, und dabei die Liebe nicht vergessen", ist der Wahlspruch des Helden. Na dann, hau rein.