Cameron Romero ist der Sohn von George A. Romero!
Ja es ist wahr, er ist der Regisseur von Staunton Hill.
Ja, es ist wahr, er hat leider nicht das Talent seines Vaters geerbt, ganz großes Horrorkino zu bringen, dass selbst intellektuelle Filmkritiker bis heute begeistert - abgesehen von den deutschen Zensurbehörden natürlich!
OK, Cameron ist noch jung, und wenn er weiter Filme machen will, muss er noch viel lernen - aber er hat ja den besten Lehrmeister.
So, nun zu dem eigentlichen Produkt "Staunton Hill".
Es handelt sich hier um eine mittelmäßige Backwood Slasher Produktion, die mich von ihrer Machart, Atmosphäre und Härte an "Carver - uncut" erinnert.
Romero selbst möchte wohl eher im Fahrwasser von "The Texas Chainsaw Massacre" schwimmen, denn die Handlung soll im Jahr 1969 stattfinden, was man zu keinem Zeitpunkt merkt!
Eine Gruppe junger Leute, die aus mir völlig unergründlichen Gründen Im tiefsten "Redneck" Virginia auf Wanderschaft eine Autopanne (gääähhhn) hat, trifft nach längerem Irren durch die ausgedehnten Wälder Virginias auf die "Staunton Farm" mitten im Wald!
Bis dahin gibt es kaum Spannung und plözlich schlägt der retardierte Sohn der Staunton Family gnadenlos zu.
Vom Gore her ist das schon relativ heftig, es gibt jede Menge Blut, Zerstückelungen und Manschen im Gekröse, ganz so, wie es der Papa mit den Zombies vorgemacht hat.
Die Effekte sind handgemacht und verdammt gut und hart umgesetzt - eigentlich das einzig Positive an diesem mittelmäßigen Film.
Fazit: Wird in Deutschland garantiert nicht uncut erscheinen!
Kann man sich uncut ansehen, muss man aber nicht!
Deutsche Cut Version - absolutes "NO GO"!
5 Punkte - denn so richtig schlecht ist der Film auch nicht, aber auch nicht gut - Mittelmaß halt......;-)