Wieder einmal legt Hollywood einen alten alten Film neu auf. Für gewöhnlich gehen diese Neuauflagen oft nach hinten los, aber nicht so bei Ocean's Eleven, denn hier ist die Neuauflage besser als das nunmehr 42 Jahre alte Vorbild.
Die Story wurde nur minimal verändert. Danny Ocean (G.Clooney), welcher frisch aus dem Gefängnis entlassen wude, trifft sich mit seinem alten Kumpel Dusty Ryan (B.Pitt) und schlägt ihm den Coup des Jahrhunderts vor. Danny will drei der größten Kasinos in Las Vegas in einer Nacht ausrauben. Das dies nicht mit zwei Leuten geht ist beiden klar und somit suchen sie weitere 10 Spezialisten, die verrückt genug für diese Sache sind, und planen den Coup sekundengenau. Alles scheint gut zu gehen, wäre da nicht Danny's Frau Tess (J.Roberts)...
Als ich diese Geschichte zum ersten mal hörte, war ich nicht sonderlich angetan, denn das hört sich sehr nach 08/15 Story an. Nach dem schauen des Filmes sehe ich das immer noch genauso, aber Regisseur Steven Soderbergh hat die Story wirklich erstaunlich gut umgesetzt. Der Film fängt gleich ohne große Einleitung an und binnen 10 Minuten fängt die Planung an. Dem Zuschauer wird auf Grund dessen nie langweilig, weil wirklich immer etwas passiert. Längen gibt es wirklich so gut wie keine.
Ocean' Eleven ist ein temporeicher Film, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Perfektes Popcorn Kino also.