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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 24.04.2012 Man kriegt, was man erwartet - uninspirierte Sasquatch-Grütze mit Lagerfeuer-Homevideoflair, das sich dank exzessiver Monster-Eye-Kamera und Mano-à-Mano-Finale zum schwachbrüstigen Predator-Rip-Off aufbäumt. Einzig positiv an dem optisch auf TV-Niveau angesiedelten Monster-Clash ist neben dem allerdings müde wirkenden Lance Henriksen nur die Tatsache, dass das Monster, auch wenn das Cover etwas anderes ankündigt, nicht aus CGI besteht, sondern aus Maske und Kostüm. Warum aber hat man das nicht genutzt und das Vieh dann auch mal wirklich gezeigt? Für Suspense à la "Der Weiße Hai" reicht es bei so etwas nun mal nicht... *weitere Informationen: siehe Profil

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Für Lance Henriksen ist dies nur eine weitere Auftragsarbeit und das merkt man ihm auch sofort am desinteressierten Auftreten an. Es handelt sich ja auch bloß um den üblichen Bigfoot-Schnellschuss, bei dem trotz Lagerfeuergeschichten und Panik innerhalb der Wandertruppe keine echte Stimmung aufkommen will. Nervenkitzel kann auch schon aufgrund der viel zu sterilen Produktion - sämtliche grafische Ermordungen bleiben außen vor - nicht entstehen. Was unterm Strich bleibt, das sind die typischen Gruppenklischees in einem Horrorfilm: Natürlich hätten wir da u.a. den hysterischen Schreier und den Verräter im Angebot. Auffällig sind noch die von PREDATOR geklauten Elemente, also die verzerrte POV-Optik (inklusive Röntgenblick durch Zelte?!) und Monsterblut auf den Blättern. Das Videotagebuch erinnert hingegen an BLAIR WITCH. Und wieso ist Bigfoot auf dem Kopf und an den Armen und Beinen so kahl?

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