Review

Plague Town hat mich angenehm überrascht.
Die Hintergrund Story hört sich vielleicht noch nicht so originell an:
Auf ein Dorf lastet ein Fluch mit mißgeborenen Kindern.
Jahre später will eine Familie einen Ausflug machen, um ihre Probleme zu lösen, sie verpassen jedoch den Bus und müssen in dieser Gegend übernachten.

Gut fängt es schon mal damit an, dass die Familie interessante Persönlichkeiten besitzen, die Dialoge sind hier sehr sarkastisch gewählt. Die Streitereien untereinander unterhaltsam gemacht. Was mich ein wenig an den Kulthorror Film Dead End erinnert.

Die Kreaturen auf die sie wenig später treffen, sind originell. Eine Mischung aus Zombies, den Film The Strangers und dem Spiel "Bioshock".
Insgesamt ist die Atmosphäre sehr dicht und auch für Horror Veteranen durchaus unheimlich.

Trotz des geringen Budgets fällt die Qualität dabei nie ab.

Die einzigen Punkte, die ich bemängeln würde, wären, dass die Gegenattacken der Familienmitglieder ein bisschen zu wenig Intensität besitzen, um  richtig glaubwürdig zu wirken. Z.b. wie die Frauen agieren, da wäre "The Descent" oder "Eden Lake" ein perfektes Vorbild gewesen.
Sie wirken dann ein bisschen "cool", aber das passt eigentlich nicht wirklich in ihrer Situation.

Ohne das Ende verraten zu wollen, hatte ich mir davon auch noch etwas mehr versprochen, kann man aber mit leben.

Fazit: Origineller und sehr atmosphärischer Horror Film mit einigen wenigen Schwächen.
Auf den Regisseur David Gregory sollte man weiterhin ein Auge werfen. (und dabei wird man wohl gleich an diese Mißgeburttochter denken, ich fand die auf ihre Art irgendwie sexy  ;))

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