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Eine Familie versucht in einer ländlichen Gegend ein neues Leben zu starten und zurück zu ihren Wurzeln zu finden. Sie ahnen jedoch nicht, dass die Ortschaft nachts von missgestalteten, dämonischen Freaks heimgesucht wird, die den neuen Mitbürgern alles andere als positiv gesinnt sind.

"Plague Town" ist ein überaus stimmiger und zügig erzählter B-Horror, der durchaus über einige Qualitäten verfügt. Die Charaktere verfügen über minimal mehr Tiefe als im durchschnittlichen Slasher, auch wenn sie natürlich nicht von zentraler Bedeutung sind. Vielmehr spielt die Atmosphäre eine tragende Rolle und hier wird vieles richtig gemacht, auch wenn man sicherlich schon Stimmigeres gesehen hat. Der Einsatz der Masken muss hier genauso positiv erwähnt werden wie die obligatorische Essensszene mit der Dame mit den verbundenen Augen (wohl die interessanteste Figur).
Das Treiben wird letztendlich kaum begründet und dies erweist sich als gelungene Entscheidung. Statt mit Hintergründen zu langweilen, liegt der Fokus auf dem Geschehen und dem Überlebenskampf der Figuren. Hier treten Gott sei Dank kaum Längen auf. Die halbwegs regelmäßig auftretenden Blutszenen werten das Gezeigte auch auf, wobei die große Metzelei ausbleibt.

Fazit: solider bis guter Genrebeitrag. Ein gemeiner Grundton und runde Atmosphäre wissen zu überzeugen, obwohl man natürlich nicht an die großen Backwoods-Klassiker oder A-List Produktionen heranzureichen vermag. Hier und da möchte man vielleicht von verschenktem Potential reden, aber gröbere Patzer bleiben ebenso aus.

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