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Nick und Cassie haben übernatürliche Fähigkeiten. Nick kann Dinge mit seinen Gedanken bewegen, Cassie kann in die Zukunft schauen. Sie beide wurden mit diesen außergewöhnlichen Begabungen geboren und wollen eigentlich nur ein ganz normales Leben führen. Die skrupellose Regierungseinheit Division, die unter der Leitung des skrupellosen Henry Carver steht, versucht, Menschen wie sie zu kontrollieren und zu Soldaten für ihre dunklen Zwecke zu machen. Wer sich weigert, wird eliminiert. Nick und Cassie geraten zwischen die Fronten und müssen sich entscheiden: Fliehen... oder Kämpfen!

Da haben die Nazis ja mal wieder was schönes angestellt. Durch deren Experimente entwickelten sich ganze Gruppen mentaler Mutanten, die auch heute noch unter uns leben und so lustige Sachen wie Telekinese, Gedankenkontrolle, seherische Gabe, heilende Kräfte und noch zahllose andere Fähigkeiten ihr eigen nennen dürfen. So was lassen sich natürlich auch nicht Geheimorganisation, wie die böse Division, nicht entgehen und sammeln die medial verstrahlten ein.
Wer sich dabei stark an die X-Men erinnert fühlt hat dabei natürlich völlig recht. Angesiedelt ist hier das Festival der Superkräfte im fernen Hong Kong, wo sich eine Seherin und ein Pusher nicht nur dem Zugriff der bösen Division entziehen müssen, sondern gleichzeitig auch noch einen mysteriösen Koffer mit einem Gegenmittel auftreiben wollen. Es hilft dabei natürlich nur bedingt der Motivation, das die Seherin Cassie auch gleich noch den Tod der beiden vorhersagt.
Push bietet dabei zwar nicht viel neues, hat aber doch ein paar gute Ideen, was man aus den diversen Talenten der Kämpfer so anstellen könnte. Der Telekinetiker geht beispielsweise in einem Restaurant auf die Bösen zu, läßt seine Waffen unbemerkt an der Decke entlang schweben, um sie dann von oben den Fiesos an den Kopf zu halten. Recht pfiffig. Andererseits kann man sich aber auch fragen, was die Seherei manchmal nutzt, wenn sie doch jeder Hinz und Kunz ändern, nicht nur im Showdown.
Die Darsteller sind dabei recht unauffällig, nur bei Dakota Fanning hatte ich ständig das Gefühl ihr einen Apfel zuzuwerfen, meine Güte was für ein Skelett. Am Ende wird dann nicht nur eine Fortsetzung angedeutet, sondern laut herausgeschrien, denn es bleiben noch zahlreiche Plotpoints offen. Als Lightversion von Wolverine & Co kann man Push aber soweit durchgehen lassen.
6/10

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