Review

Es ist wirklich sehr lange her, dass ich so einen lahmen Film gesehen habe.

Seit mehr seit über 200 Jahren leben die Menschen in der Stadt Ember, die sich unter der Erde befindet. Der Rest der Welt ist nichts als Dunkelheit. Doch irgendwann werden die Stromgeneratoren von Ember den Geist aufgeben und die Stadt nicht mehr mit Strom versorgen können. Bevor dies geschieht, versuchen 2 Teenager das Geheimnis der Stadt Ember zu lüften und einen Weg heraus zu finden... 

"Brücke nach Terabithia" fand ich noch sehr gelungen. "City of Ember", von den gleichen Machern wie Terabithia und "Narnia", ein Pseudo SF-Endzeit-Film für Kinder, kann jedoch weder "Narnia" noch Terabithia das Wasser reichen. Das wird wohl auch der Grund sein, warum der Bezug zu den anderen Filmen auf dem Cover genannt wird. Irgendwie muss man ja die Kunden locken. Diese Marketingstrategie sollte jedoch nicht aufgehen. Der Film, der 55 Millionen Dollar verschlungen hat (ich frag mich bis heute, für was?!), hat weltweit grad mal 18 Millionen Dollar wieder eingespielt.

Die deutsche Synchro ist mieserabel! Die deutschen Stimmen von Mary Kay Place (Mrs. Murdo) sowie Marianne Jean-Baptiste (Clary) tun ihre Arbeit wohl zum allerersten Mal. Oder sie müssen so gelangweilt von dem Text, den sie ablesen mussten, gewesen sein. Anders kann ich mir diese hundsmiserable Leistung nicht erklären. Kein Plan ob der ursprüngliche, deutsche Synchronsprecher von Bill Murray schon tot ist, jedoch passt die jetzige gewählte deutsche Stimme überhaupt nicht zu Murray. Wer sich den Film antun will, sollte ihn sich evtl. auf Englisch angucken. Vielleicht wird der Film dadurch etwas besser.

Wer einen guten Endzeit-Film für Kinder bzw. junge Erwachsene sehen will, sollte sich #9 angucken.

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