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Ein Footballteam reist zu einem Spiel in Japan über den Himalaja. Doch das Flugzeug gerät in einen Sturm und stürzt irgendwo in den Bergen ab. Nur wenige Passagiere überleben den Absturz. Die Kälte und der Hunger macht ihnen zu schaffen. Durch jagen versuchen sie an essen zu kommen, doch letztendlich bleibt ihnen nur der Verzehr der Leichen. Mit der Zeit aber verschwinden immer mehr Tote. Ehe sich die Überlebenden versehen, taucht ein Yeti an dem Flugzeugwrack auf und beginnt einen Menschen nach dem anderen umzubringen.

Regisseur Paul Ziller scheint mittlerweile ja eine Festanstellung beim SciFi Channel gefunden zu haben, denn in Sachen günstig produzierter Monsterklopper hat er jetzt ja schon einiges an Erfahrung auf dem Buckel. Das Unhold der Woche ist diesmal Bigfoots böser Cousin der Yeti, also muß flugs mal die Handlung in den Himalaya verlegt werden. Dies geschieht mittels einem grottig animierten Flugzeugabsturz einer College Football Mannschaft, die auf dem Weg nach Japan waren um dort ein Meisterschaftsspiel austragen wollen (könnt ich bei einem Major League Team ja noch verstehen, aber College Bubis?).
Lustig ebenso (wie beinahe zahllose Ungereimheiten später auch), das die Vegetation des Himalayas in 17.000 Fuß aus üppig bewachsenen Nadelwäldern besteht, Kaninchen durch die Gegend hoppeln und sich über Feuer in Hühnchen verwandeln, die Jungs in bissigster Kälte in dünnen Jäckchen überlegen und keinerlei gefrierenden Atem haben und und und. Über Logik hört man besser schnell auf nachzudenken.
Auch die kleine Gruppe Überlebender besteht aus den Standard Pappkameraden, der toughe Quarterback, sein Love Interest eine vielleicht 25 jährige Teammanagerin (ist klar), der Gruppenwiderling der für Stunk im Minutentakt sorgt etc.Die Darsteller bestehen aus einer NoName Mannschaft deren darstellerische Künste ebenfalls überschaubar sind.
Was macht denn unser Yeti, nach dem Introkill sieht man ihn lange Zeit nicht mehr. Wechselweise wird er von einem Gummianzug dargestellt, der gar nicht mal schlecht aussieht, völlig irrationalerweise wechselt er aber ab und zu in den CGI Modus und hüpft wie ein Flummi herum, was herrlich idiotisch aussieht.
Auch wenn es sich bisher anders angehör hat, ging die Laufzeit angenehm schnell vorbei. Allein sich an den Bräsigkeiten des Scripts zu ergötzen war die Reise wert. Handwerklich ist alles einigermaßen gemacht worden aber je länger man über die Handlung nachdenkt umso mehr Schwachmatigkeiten erkennt man mit dem bloßen Auge. Aus Trashsicht jedenfalls ganz amüsant.
5/10

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