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Eine Gruppe von Archäologen versucht, die vier sagenumworbenen Amulette des Sturmgottes Ba'al, zu finden. Doch durch die Ausgrabungen wird der furchterregende Gott wiedererweckt, der in Form einer mächtigen, zerstörerischen Sturmfront über die Welt zieht und jetzt Kurs auf die USA nimmt. Wissenschaftler arbeiten fieberhaft daran, ein Mittel gegen den mysteriösen Supersturm zu finden, doch sie scheinen machtlos zu sein. Nur zwei Archäologen gelingt es, hinter das Geheimnis des zerstörerischen Ba'al zu kommen. Doch werden sie es schaffen, den Fluch des Gottes zu stoppen?

Die fast durchweg eher schlechten Meinungen über diesen Film kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Sicher, hier ist kein Meisterwerk entstanden, es handelt sich um keinen Blockbuster, doch der Film weiss durchgehend sehr spannend und interessant zu unterhalten. Nach Sinn oder Logik darf man natürlich in der vorhandenen Story nicht unbedingt suchen, aber das heisst ja noch lange nicht, das die Geschichte nicht gut in Szene gesetzt wurde.

Aufgeteilt ist das Ganze eigentlich in zwei Handlungsstränge, auf der einen Seite versuchen zwei Archäologen, ihrem Kollegen die Amulette des Sturmgottes wieder abzujagen, die dieser benutzen will, um die gesamte Kraft Ba'ls zu entfachen und auf der anderen Seite bemüht sich die Armee unter Mithilfe einer Wissenschaftlerin darum, die entfesselten Stürme zu bändigen. Gerade dieser zweigeteilte Plot verleiht diesem Werk doch noch einiges an zusätzlicher Spannung, jedenfalls habe ich das durchaus so empfunden.

Die mythologisch angehauchte und im Fantasy-Bereich angesiedelte Story baut von Beginn an einen sehr soliden Spannungsbogen auf, der sich auch konstant durch den ganzen Film zieht, ohne irgendwelche Einbrüche zu verzeichnen. Auch von der Grundstimmung her gibt es nichts zu beanstanden, sie ist teilweise schön bedrohlich und verfehlt auch nicht ihre Wirkung auf den Betrachter. Man schenkt Ba'al gern seine Aufmerksamkeit, denn der böse Sturmgott wütet ganz schön um sich, was auch durch einige sehr gut gemachte Effekte zum Ausdruck kommt, die man in so mancher Hochglanz-Produktion schon weitaus schlechter gesehen hat.

Auch wenn dieser Film vielleicht eher an eine TV-Produktion erinnert, so muss das nicht unbedingt als Makel angesehen werden, denn er hat einen durchaus hohen Unterhaltungswert und es kommt zu keiner Zeit etwas wie Langeweile auf. Wenn man etwas bemängeln möchte, dann sind es vielleicht die manchmal etwas steif wirkenden Schauspieler, die aber insgesamt gesehen solide Leistungen abliefern. Natürlich sollte sich jeder sein eigenes Urteil bilden, aber anschauen sollte man sich diesen Film auf jeden Fall, meiner Meinung nach lohnt es sich durchaus.


6/10

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