John Cena mag sich wie eine lästige Zecke am Main Event Spot der WWE festgesaugt haben, doch seine bescheidenen Versuche, sich als Filmstar zu etablieren, finde ich beinahe schon wieder amüsant. In dieser stylishen und megahektischen Schnitzeljagd, in der sich der auf Action spezialisierte Regisseur Renny Harlin nur noch selbst zitiert und uns quasi einen hastigen Zusammenschnitt von einigen seiner einstigen Erfolgshits auftischt, beschränkt sich der ausdruckslose Wrestler mit dem Allerweltsgesicht auch gerade mal auf die allernötigsten darstellerischen Bemühungen, weil er vermutlich gar nicht mehr auf dem Kasten hat. Ab dem Augenblick, wo die Suche nach seinem Weib beginnt, braucht er eh nur noch zu fahren, zu rennen, zu springen und seine Mitstreiter mit knappen Anweisungen anzukläffen. Wirklich störend an der übereilten und unrealistischen Hatz ist eigentlich nur das ewige Rumgeschnacker am Handy.