Review

„La Linea" ist die amerikanisch-mexikanische Grenze bei der Stadt Tijuana. Sie gilt als Mexikos grösstes Zentrum für Drogenkriminalität und Prostitution. Dies ist zugleich auch der Hauptinhalt von diesem Film. Der Drogenbaron Javier Salazar (Andy Garcia) ist schwer erkrankt und hat die operativen Geschäfte seinem machtgieriger Nachfolger René Pelon übergeben. Dieser plant einen Heroin Deal mit Terroristen der Taliban aus Afghanistan. Dieses Vorhaben bereitet aber sowohl Javier Salazar, wie auch der CIA grosse Sorgen, denn mit Terroristen sollten keine Deals geschlossen werden. In Tijuana taucht plötzlich auch der Auftragskiller Mark Shields (Ray Liotta) auf und hat das Ziel diesen René Pelon aus dem Weg zu räumen. Der weitere Verlauf der Geschichte ist etwas wirr und es kommt zu verschiedenen Auseinandersetzungen innerhalb vom Drogenkartell. Die CIA beobachtet die Situation und versucht Einfluss auf die Machtverhältnisse zu nehmen und Mark Shields kämpft mit dem Trauma von einem früheren Einsatz.

Achtung Spoiler: Javier Salazar hat seine Krankheit nur vorgetäuscht und den Auftragskiller Mark Shields engagiert. - Er hätte jedoch genügend Gelegenheiten gehabt um René Pelon bereits früher aus dem Weg zu räumen.

Die Story ergibt für mich weder einen Sinn, noch packt sie den Zuschauer und am Ende verwirrt auch die Auflösung noch zusätzlich. Wer hier einen Actionthriller erwartet dürfte massiv enttäuscht werden und das Drama rund um den alternden Drogenbaron oder das Trauma vom Auftragskiller bietet leider auch nicht den erforderlichen Tiefgang. Das schleppende Erzähltempo und die wirre Handlung machen den Film sehr zähflüssig. Mich konnte der Streifen jedenfalls nicht überzeugen.

Note: 3 / 10

Details
Ähnliche Filme