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Mary ist eine erfolgreiche Bestseller - Autorin, die in ihren Büchern über paranormale Phänomene schreibt. Bei ihren Recherchen stößt sie auf ein angebliches Geisterhaus, das sie näher untersucht. Assistiert wird ihr dabei von dem Studenten Simon, der behauptet, übersinnliche Fähigkeiten zu besitzen. Simon soll in einem Zimmer im obersten Stock übernachten und so die Geister anlocken. Doch beide ahnen nicht, dass das Haus als Kreuzung ins Jenseits dient. Die Toten wollen sich über Simon Gehör verschaffen und nutzen ihn als ihr Medium - sie schreiben ihre Worte in Simons Haut. Aus seinem Körper wird das Buch des Blutes...

Hier bekommen wir neben "Midnight Meet Train" einen weiteren Film geboten, der auf einen der Kurzgeschichten von Clive Barker basiert. Allerdings ist dies neben Midnight Meet Train der eher schwächere von beiden. Am Film erkennt man ohne weiteres die typische Grundstimmung, die man von Filmen die auf Clive Barkers Geschichten basieren, gewohnt ist. Jedoch schafft es der Film nicht wirklich Spannung aufzubauen. Er hat immer wieder tolle Ansätze, die aber auch gleich verpuffen.

Besonders ärgerlich ist dies bei den gruseligen Stellen. Es gibt tolle Ghostmoves und super inszenierte Gruselansätze, die dann aber doch zu sanft rüberkommen. Über die 16er Freigabe kann man sich streiten. Man sieht wie einer Frau ordentlich die Gesichtshaut abgezogen wird. Blut spritzt dann auch wenn dem einen Typen die Geschichten der Toten in die Haut geritzt wird. Ansonsten ist der Film eher harmlos.

Über die Liebesszenen der Hauptprotagonisten kann man sich streiten. Ich finde sie keineswegs deplatziert. Ganz im Gegenteil. Die Leidenschaft ist gut getroffen und vermischt sich etwas mit dem Übernatürlichen. Der nackige Körper von Sophie Ward war trotz ihres Alters wirklich schön anzusehen. Die Schauspieler waren alle überzeugend. Das Setting war klasse und wirkte in keiner Szene billig.

Fazit: Sollte man als Clive Barker Fan unbedingt gesehen haben. Nur leider schaft es der Film nicht irgendwie Härte oder Horror rüberzubringen. Ich habe mich eigentlich kaum gegruselt. Daran ist der Film ordentlich gescheitert. Die Spannung hielt sich in Grenzen. Der Film bekommt von mir 65%

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