Review

Oha, was war das denn!?!
Es werden doch tatsächlich noch Horrorfilme geschaffen, die selbst so einen alten Hund wie mich noch vom Hocker reißen und mich nach beenden des Streifens mit einem Gefühl sitzen zu lassen, welches den Nachwehen eines Trittes in die Fresse gleich kommt. Und das in Zeiten, in denen man nach Filmen wie Hostel, Saw und ähnlichen Grenzgängern, glaubt schon das Härteste gesehen zu haben.
Aber es gibt noch eine anderes Grauen, fern ab von detaillierten Splatter und Gore Szenen. Nämlich genau das, welches sich im Kopf des Betrachters abspielt und dort genau an diese Tabuthemen und Moralgrenzen herangeht, die einem den Klos in den Hals drücken. Hier wird nicht gesplattert sondern die Liebe der Eltern, erst ganz ruhig, in die Luft gehoben und uns gezeigt wie sehr wir unsere kleinen Racker doch lieben, um sie dann, mit stetig anwachsenden Spannungsbogen, brachial in der Luft zu zerfetzen. Verdammt ist das link!
Eine Warnung an alle Eltern, deren Fell nicht ganz so dick ist, wie meines: Schaut euch das Ding hier nicht an! Hier sterben Kinder, die man eigentlich lieben sollte. Das ist keine Oberflächliche Freizeitbeschäftigung, wie sie einst Kinder des Zorns oder Das Omen waren. Nein, der fiese, kleine Bastard hier geht wirklich an die Nieren.
Auf der anderen Seite, ist er genau das, was er sein will: Ein Horror-Schocker. Und schocken tut er, soviel ist mal sicher.
Und somit hat er alles richtig gemacht. Wenn man mal von ein, zwei kleinen, für Horrorfilme typische, Klischeeszenen absieht. 10/10, Mitten ins Gesicht.

Details
Ähnliche Filme