Kinder des Zorns... das dorf der verdammten... schon so einige male haben Kinder in Horrorfilmen für Angst und Schrecken gesorgt. Das zumeist noch Unschuldige Wesen eines jungen Menschen kann durchaus dafür sorgen. Tom Shankland der neben Waz noch nicht so viel bekanntes auf den Markt gebracht hat, versucht mit The Children diesem Genre wieder Leben einzuhauchen.
Um Sylvester zu feiern treffen sich zwei junge Familien auf einem Landhaus. So sind es vier Erwachsene, 4 kleine Kinder und eine Teenagerin welche gemeinsam in der winterlichen Hütte auf Neujahr warten. Während sich die Eltern super verstehen, sieht es bei den jüngeren etwas schlechter aus, so versucht die Teenagerin Casey ( Hannah Tointon) sich abzuseilen um auf eine Party zu gehen und die kleinen Kinder scheinen krank zu werden...
Doch dabei handelt es sich nicht um einen normale Erkältung, die Kinder haben etwas anderes... etwas was schon bald blutige Konsequenzen nach sich ziehen wird...
In Atmosphärisch dichten Winterlandschaftlichen Aufnahmen zeigt Shankland eine stetig bedrohlich steigende Geschichte die es über die kurze Laufzeit von 84 Minuten schafft nie zu langweilen. Der Film welcher eher als Drama beginnt lässt sich viel Zeit die aufkommende Bedrohung stetig steigen zu lassen, bis sie dann schliesslich zur Mitte des Films in puren Horror umschlägt. Vorallem die fantastischen jungen Darsteller sorgen hierbei für den besonderen Kick, so das ich mich während des Films öfters gefragt habe, wie man Kinder dazu kriegen kann so drastisch und proffesionell aufzuspielen... sind sie doch teilweise gerade mal nicht älter als 6 Jahre alt.
Die Gewaltdarstellung ist dabei gut dosiert und passend zum Film gehalten und der wahre Horror spielt sich mehr in der psyche ab. So ist es durchaus nachvollziehbar wie die Erwachsenen auf den Terror der Kinder reagieren.
Wenn es dann zur Sache geht so bietet der Film sehr gut gemachte Fx die sich sehen lassen kann gekonnt in Szene gesetzt ist.
Das Ende des Films ist dann jedoch etwas übertrieben und errinert ein wenig an das Zombiegenre.
Dies schmälert den Gesamteindruck jedoch nicht alzu stark.
Fazit:
Ein Horrorfilm der eine gute Balance zwischen Psychischer und phischer Gewalt findet. Durch gute Location, gute Darsteller und gute Inszenierung besticht. Mal eine willkommene Abwechslung zu dem mittlerweile doch arg eindimensionalen Splatter/gore gematsche der Gegenwart.
7,5 von 10