Ich werde mich kurz fassen.
Gran Torino wird lediglich durch die Schauspielleistung von Easwood zu einem Film, den man sich anschauen kann. Die Handlung ist sehr überschminkt, macht einen künstlichen Eindruck und ist nicht wirklich revolutionär. Zu durchsichtig und übertrieben ist der Wandel vom konservativem, verbittertem, egoistischem und vom Krieg geprägtem Rentner zu einer hilfsbereiten, offenen und freundlichen Persönlichkeit. Ein fast schon typisches Muster für mainstream USA-Filme. Mit etwas mehr Authentizität in der Handlung, einer etwas besseren Nebenrollenbesetzung und einer kreativeren Kamera wäre der Film zu einem wirklichen Hit geworden.
Und die Kernaussage des Films ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit.
6/10