Gran Torino. Es ist schon beeindruckend inszeniert, wie Clint Eastwood als gefühlserstarrter und rassistischer Patriot einen Wandel durchmacht. Die einfühlsame Regie kreiert aus einer kleinen und schlichten Geschichte ein beeindruckendes Kleinod. Das Sozialdrama ist mit sehr guten Schauspielern besetzt. Natürlich stiehlt der erfahrene Eastwood mit seiner überzeugenden Performance allen anderen die Schau. Ein Film, der es bildlich macht, dass jede Aktion eine Reaktion heraufbeschwört und nichts ohne Konsequenzen bleibt. Als kleines Lehrstück bestens geeignet – dabei nicht zu sperrig geraten und für den Mainstreamer leicht verdaulich. Eastwood zeigt erneut, dass er ein Gespür für gute Geschichten hat und weiß, wie tiefgehende Themen erzählt werden müssen – schlicht und ohne viel Aufwand nämlich. Das hier zwischendurch eine kleine augenzwinkernde Abrechnung mit seinem „Dirty Harry“ – Image durchschimmert, ist sicherlich gewollt und wertet die Handlung noch zusätzlich auf.
Fazit:
Clint Eastwoods Sozialdrama punktet auf der ganzen Linie.