Inhalt (englische Fassung):
In einer Stadt, irgendwo in China. Die verbrecherische Bande der "5 Hand Gang" will in Kollaboration mit 2 lamaistischen Anführern (Ching Kuo-Chung, Lam Kai-Man) einen Umsturz planen und ausführen.
Der Gang steht der gefährliche Chu Chin Kong (Chen Shan) vor, welcher die KungFu-Technik der Adlerklaue perfekt beherrscht. Die Bande will sich in der Stadt treffen..., die Mitglieder (u.a. Gam Ming, Wong Chi-Sang) um die bildschöne Kämpferin Fang Yin (Lam Yi-Wa) und dem undurchsichtigen Lin Da Ho (Lung Fei) führen alle ein goldenes Amulett mit sich, und wollen sich in der Stadt aus verschiedenen Richtungen kommend versammeln.
"Little Tiger" (Ricky Cheng Tien-Chi) ist ein lebensfroher Mann..., hat oft den Schalk im Nacken, eine niedliche Freundin, Xiao Lin (Cheung Ching-Lan) und beherrscht ein herausragendes KungFu!
Sein Sifu ist Li San Pei (Ga Hoi)..., und dieser will der Gang der "Fünf Hände" das Handwerk legen, da diese das chinesische Volk verrät.
Li San Pei erfährt, dass die Gang sich in der Stadt versammeln will, als "Little Tiger" einem der Banden-Mitglieder dessen Amulett entwendet.
Li will die Gang ausschalten..., und bringt seinem Schüler "Little Tiger" die Technik der "Seven steps of kung fu" bei.
Als "Little Tiger" eines der Banden-Mitglieder tötet..., Fang Yin gefangen setzt, sowie Xiao Lin von der Bande -welche "Little Tiger" und Li San Pei liquidieren will- brutal getötet wird, eskaliert die Situation.
"Little Tiger" und Li San Pei töten zunächst die beiden lamaistischen Anführer, dann nehmen sie sich ein Banden-Mitglied nach dem nächsten vor..., es kommt zu immer härteren Kämpfen. Schließlich stellen "Little Tiger" und Li San Pei das Oberhaupt der Gang, Chu Chin Kong, zum alles entscheidenden Kampf auf Leben und Tod.....
Fazit:
Im Jahre 1979 drehten die Regisseure Chester Wong und Ting Chung diesen schwungvollen, actiongeladenen Eastern für ein kleines Label in Hongkong..., und es entstand ein weitestgehend überzeugender, unterhaltsamer KungFu-Actioner mit wenigen komödialen Aspekten, und um so mehr kernigen, oft auch harten Fights.
Das gefiel mir ziemlich gut..., gleichwohl die Story doch ziemlich flach ist, und es doch sehr offensichtlich den Regisseuren darauf ankam in einfachen Kulissen so viele KungFu-Kämpfe und -Trainingssequenzen wie nur irgend möglich aneinander zu reihen.
Doch das ist dafür um so überzeugender gelungen..., denn die Action ist hier schon famos..., sehr viele Fights, schnell, dynamisch und mit immer neuen Moves, eine gut mitgehende Kamera..., und so entstand denn ein echter KungFu-Hit, der die Fans des Genres bei Laune hält und zufrieden stellt.
Auf die KungFu-Fights, auf die Action kam es hier an..., und so verlässt denn der Film schnell seinen komödialen Hauch der ersten Minuten. Die Kämpfe nehmen an Häufigkeit immens zu, die letzte Dreiviertelstunde wird fast nur noch gefightet, auch die Intensität und Härte nimmt drastisch zu..., die Fights werden denn noch richtig brutal.
Doch stimmt auch das choreographische und akrobatische, die Technik ist schon klasse, man merkt, das sind echte Kampfkünstler, und die haben haben eine perfekte Körperbeherrschung drauf, alle Achtung.
Mir gefiel vor allem der Kampf von Ricky Cheng Tien-Chi gegen die beiden lamaistischen Kollaborateure..., eine besondere Choreographie, muss man gesehen haben.
Höhepunkt ist natürlich der Endkampf mit Ricky Cheng Tien-Chi und Ga Hoi gegen den Hauptvillain Chen Shan..., ein Pas de trois des Todes...., und natürlich mit richtig harter KungFu-Action.
Leider ist die Storyline relativ flach..., es wird eine einfache Geschichte erzählt, wie das ja oft in Eastern so der Fall ist, wenn man denn nur auf viele Kämpfe aus ist. Doch ist das alles somit leicht verfolgbar..., es ist ein reiner Unterhaltungsfilm für KungFu-Actionliebhaber..., und das muss der Betrachter vorher wissen. Immerhin spielen das alle solide..., und der Spannungsgehalt stimmt für einen KungFu-Actioner.
Dass die Kulissen einfach sind verwundert nicht, das ist kein Eastern der Shaw Brothers, sondern einer dieser Wald- und Wiesen-Eastern außerhalb des Kosmos Run Run Shaw´s.
Ricky Cheng Tien-Chi ist hier in der Hauptrolle zu bewundern, er agiert als Jackie Chan-Verschnitt zunächst schalkig, dann immer ernster werdend, und er beherrscht ein agiles KungFu voller Körperbeherrschung, er zeigt hier, dass er ein klasse Fighter ist.
Sein Sifu ist Ga Hoi..., ein typischer Sifu? Nein..., er ist zwar auch ein harter, strenger Lehrer des Hauptakteurs..., doch auch hier stark investigativ am Werk...., er will der Bande auf die Schliche kommen, will wissen wo sich deren Oberhaupt verbirgt. Und fightet kräftig mit..., überlässt seinem Schüler hier nun bei weitem nicht total das Feld.
Die Villains werden von Chen Shan angeführt..., der agiert als typischer, skrupellos-kalter und brutaler White-Hair-Villain. Ihm zur Seite steht hier Lung Fei..., die Villain-Ikone vom Dienst, hier in ebenfalls typischer Rollenausübung.
Bemerkenswert ist hier noch Lam Yi-Wa, einzige Frau unter den Villains. Weniger Kämpferin als vielmehr Blickfang für die wohl überwiegend männlichen Betrachter...., rassig und mit absoluter Traumfigur.... schlank, dabei schön vollbusig und mit knackigem sexy Hintern, nicht schlecht.
Tja..., "7 Kampfmaschinen des Todes" überzeugt den geneigten Eastern-Fan..., der kernige Kämpfe sehen will, und Abstriche bei der Storyline, wem es denn darauf hier ankommt, eher vernachlässigen kann. Ein unterhaltsamer, actionreicher Eastern für Fans. 8,5/10.