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Ein junges Genie entwickelt ein Mittel, dass es möglich macht Schmerzen in Freude und Lust umzuwandeln. Nicht mit den Folgen rechnend, wird das Serum einigen Frauen verabreicht. Mit fatalen Folgen.

Naked Blood ist kein wirklicher Exploiter. Der FIlm lässt sich viel Zeit um Hintergründe zu verdeutlichen und seine Charaktere vorzustellen. In ruhigen und gut fotografierten Bildern Charakterisiert der Film das junge Genie und seine Mitmenschen, und baut auf diese Art langsam eine Story auf, ohne zu sehr zu langweilen. Die Geschichte finde ich sehr interessant und innovativ, so wie es viele Filme der Japan Shock Reihe sind.

Aber was macht ein solcher Film in der Japan Shock Reihe? Ganz einfach: die Splattereffekte, obgleich diese eher rar gesäht sind, sind so geschickt platziert und perfekt ausgearbeitet, dass jedem Gorehound die Freudentränen in die Augen fließen dürften. So schneidet eine Frau zum Beispiel mit einem Steakmesser Fleischstückchen aus ihrer eigenen Vagina heraus um diese dann genüßlich zu verspeisen, ähnliches passiert mit ihrer Brustwarze und ihrem Auge. Und alles sieht 100% echt und spektakulär aus. Der Wahnsinn, und sehr beeindruckend gemacht.

Fazit: Für Gorehounds wegen den genialen Splatterszenen empfehlenswert, jedoch auch für den "normalen" Filmfreund, der auch mal etwas außergewöhnlicherem gegenüber offen ist interessant... Das gewisse Etwas fehlt dem Film aber noch, um ein richtiger Kultfilm zu werden.

8/10

DVD Info: Es gibt eine völlig ungeschnittene DVD von Japan Shock, die ein gutes Bild, aber leider nur englische Untertitel hat. Kostenpunkt beläuft sich auf 13-18 €.

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