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Fast schon monatlich erwartet dem regelmäßigen Videothekengänger eine schier unendlich neue Palette an harten Horrorfilmen voller Blut, Folter und Gewalt. In diesem Sinne: Welcome to the Flesh, Blood and Torture Show…. Diese Woche im Programm: der britische Backwoodslasher “Gnaw”.

Story: Spiel, Spaß und Sex erhofft sich eine Gruppe junger Twens als sie ein Wochenende in einem abgelegenen Landhaus verbringen. Was anfangs wie nach Plan läuft ändert sich schon sehr bald. Ein paar Psychopathen, mit Hunger auf Menschenfleisch, versauen den jungen Menschen den Spaß und machen Hatz auf eben diese…

Meine Fresse. Was für ein Film. Zugegen, neuartige Storylines und Innovationen sollten in dem Genre nicht mehr erwartet werden, aber die Filme sollten schon ansprechend, spannend und atmosphärisch umgesetzt werden. Bei dem britischen Horrorfilm „Gnaw“ treffen diese drei Punkte nicht zu.

An den unzähligen Klischees im Film will ich mich nicht weiter stören und die will ich dem Film auch eigentlich nicht großartig ankreiden. Denn in manch anderem Werk stören sie mich auch nicht. Aber in diesem Langweiler fallen sie dann doch schwerer ins Gewicht weil es einfach nix gibt was diese Klischees kaschieren kann.

Die Schauspieler spielen allesamt unglaublich mies, die Dialoge sind zum schreien blöde und zu keiner Minute kommt auch nur so was wie Atmosphäre auf. Was bleibt ist ein bisschen rumgepimper, ein paar Titten und 08/15-Gore der meist im Off passiert und den man in anderen ähnlichen Filmen schon zu Hauf besser gesehen hat. Ob Mistgabeln oder Kettensägen, nix davon bekommt man wirklich in Aktion zu sehen, sondern lediglich angedeutet.

„Gnaw“ macht alles falsch was man falsch machen kann und darf von mir aus in den Regalen der Videotheken verstauben. Immerhin ist der ganze Spuk schon nach knapp 70 Minuten vorbei. Mal sehen was es demnächst in der Flesh, Blood and Torture Show zu sehen gibt…

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