Alle Kurzkommentare


7

"Dead Snow" ist ein bitterböser und brutaler Splatterfilm aus Norwegen, der eine selbstironische Mischung aus "Tucker and Dale vs. Evil", "Iron Sky" und "Die Nacht der lebenden Toten" darstellt. Dabei verfügt "Dead Snow" aber doch auch irgendwie über einen ganz eigenen Stil, der das Anschauen durchaus lohnend macht. Für Splatter- und Trash-Fans eine kleine Perle, für alle anderen sicherlich kein Muss. Die Fortsetzung "Dead Snow - Red vs. Dead" (2014) ist sogar noch besser gelungen.

6

Solider Splatter, die Effekte sind meistens gut gemacht & die Medizinstudenten sind unfassbar blöd :D Für die Story bitte das Gehirn von den Zombies fressen lassen, Unfug hoch 10, aber dafür gut gemacht. Leider kommt die Action ein bisschen spät, aber dafür sieht es oft nach handgemacht aus & das sogar gut! 1,2 Anspielungen auf Evil Dead, Braindead usw. kommen auch drin vor & Schnee + Blut ist immer gut! (He, that rhymes! :P )

0

Witzig, spritzig, erfrischend. Tolles Setting mit toller Landschaft. Kurzweilig und innovativ. Ein gelungener Zombie-Komödien-Horror-Schocker. Die Anspielung auf "Braindead" auf dem T-Shirt des Üppigen und dessen Tod fand ich gut. FAZIT: Ein netter, lustiger Zeitvertreib. 8/10 Punkten

5

kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 29.11.2009 Dieser Reminiszenzenlauf an die Horrorfilmszene beginnt mit torkelnden Bewegungen, macht mit Auftreten der Nazizombies zum Glück etwas Boden gut und verhindert so einen Totalreinfall. Denn eine Bande skandinavischer Rotznasen im Schneehüttenurlaub, unter ihnen ein fetter Filmfreak mit "Evil Dead"-Shirt, der alle Horrorklischees kennt, ist nicht gerade der Weisheit letzter Sprung. Der Kampf gegen die Zombiehorden im surreal-weißen Ambiente dagegen setzt die Kreativität, die bis dahin unter Verschluss blieb, endlich in verwertbare Bilder um: von der Benutzung von Gedärmen als Bergsteigerseil über die 1st-Person-Perspektive einer ausgeweideten Person geht "Dead Snow" die volle Steilkante und geizt dabei auch nicht mit Gore. Die goldene Glühbirne wird er trotzdem nicht mehr ernten. *weitere Informationen: siehe Profil

6

Dead Snow bietet bei einer Nettolaufzeit von nur 85 Min. unglaubliche 40 Anfangsmin. Leerlauf! Naja, die für das Genre üblichen flachen Charaktere kann man fast als Grundvoraussetzung verstanden wissen. Genauso tut auch einer Splatter-Komödie ein schleichender Spannungsaufbau mit einigen Gruselelementen nicht gleich weh. Doch die erste Hälfte bietet absolute Mangelware! Hohle Figuren und ein belangloses Treiben. Auch die gelungene Schneekulisse zieht den Karren nicht mehr aus dem Dreck. Zum Gruseln war auch nichts! Aber vielleicht macht genau deshalb der zweite Part umso mehr Spaß! Zwar werden die Nazi-Untoten nicht auf kreativste Weise erlegt, doch ist das angeschlagene Tempo insbesondere in den letzten 25 Min. enorm! Der rote Saft fließt dann doch noch literweise. Zudem sind es schließlich auch nicht nur die Zombie-Deppen, die uns schmunzeln lassen... - so reicht der finale Kraftakt noch für knappe 6 Punkte! 6/10

5

Diese Splatterkomödie ist nicht so böse und geschmacklos, wie sie es hätte sein können. In den ersten 45 Minuten passiert fast nichts und man muss Witze und Gore mit der Lupe suchen. Jugendliche diskutieren über Horrorfilmklassiker, saufen Bier und werden von einem Prophet of Doom eingeschüchtert - also nichts, was nicht auch in ernst gemeinten, schlechten Streifen hundertmal vorkam. Ungewohnt ist nur die Schneelandschaft. Hat man sich bis zur Mitte des Films durchgequält, wird man schließlich doch noch mit Kettensägenmetzeleien und herausgerissenen Gedärmen entlohnt, wobei es auch da nichts zu entdecken gibt, was wir in lustigerer Form nicht schon anderswo gesehen haben. Ungleich cooler wäre es gewesen, wenn die Nazis in gebrochenem Deutsch Befehle gekläfft hätten wie in den sleazigen, alten KZ-Exploitern. Und wieso konnten die Zombie-Doofmänner in 60 Jahren nicht ihr Gold in der Hütte finden?

8

"Dead Snow" ist wirklich ein absolutes Spaßpaket. Ein völlig skurriler, angenehm politisch inkorrekter Humor trifft überzeugend-schräge Darsteller und ein paar wirklich matschige Effekte - so in etwa stelle ich mir Funsplatter vor. Angenehm vor allem, dass wir es hier nicht mit unfreiwilligem Trash, sondern mit gewolltem, augenzwinkerndem Humor zu tun haben. Der Film weiß genau, was er kann und darauf focussiert er sich. Wahrscheinlich ist er deswegen auch so gelungen. Genau das Richtige für einen lustigen Videoabend mit Kumpels und Bier. Freunde von "Bad Taste" und "Mucha Sangre" werden jubeln. Eins, zwei - die!!

0

Okay, der Streifen hat mich jetzt nicht auf den Arsch gehauen. Die Idee ist zwar nicht schlecht, aber irgendwie erinnert der Storyaufbau an Tanz der Teufel. Nein ganz im Ernst. In einer Hütte in der Studies eine Party feiern wird etwas gefunden, daß dann NAZIZOMBIES herbeiruft. Na, klingelts ? Dafür ist die Umsetzung recht nett anzusehen. Gute Masken, nette Goreeffekte ( für mich zu wenig ) und recht gute Darsteller. Wie gesagt: Nicht das gelbe vom Ei aber für einen netten Fernsehabend brauchbar. 6/10 Punkte

8

Eine absolute Horrorperle wie sich im nachhinein herausstellte führte ich mir gestern zu Genuss . Nazi-Zombies die in der verschneiten Einöde Norwegens eine Gruppe von Studenten sagen wir um manches Gramm Fleisch erleichtern . Hierzu muss ich sagen/schreiben das ich schon lange nicht mehr so amüsiert war seit Peter Jacksons "Braindead" sprich der Film sich nicht allzu Ernst nimmt . Trotz allem hier wird vom allergemeinsten gesplattert auf ganz hohen Niveau . Die Masken der Zombies sind klasse bzw. wird auf Visual-Effekte fast gänzlich verzichtet . . Von mir solide 8 Punkte

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