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Bei „Arachnophobia“ dürfte es sich wohl um den Film handeln, um den viele Leute liebend gerne einen großen Bogen machen. Ich kann auch nicht abstreiten einer von genau jenen Personen zu sein, welche mehr als nur eine Abneigung gegen die pelzigen Tierchen empfinden. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um einen durchaus interessanten Film, welcher aber im großen und ganzen nicht all zu Ernst zu nehmen ist, da er doch zum Teil mit einer ordentlichen Portion Humor (wenn auch möglicherweise unfreiwillig) versehen ist.

Die Story lässt sich beim Aufbau ordentlich Zeit. Bis sich die Tierchen mal so richtig entfalten können, vergehen gut und gerne schon mal 30 Minuten. Dafür tauchen sie dann allerdings im weiteren Verlauf des Filmes, logischerweise, stark vermehrt auf. Durchaus besitzt „Arachnophobia“ seine spannenden und vor allem auch ekligen Momenten, insbesondere bei solch detaillierten Großaufnahmen wie sie zum Teil zu sehen sind. Alles in allem kann man die Story auch durchweg als kompakt bezeichnen, da sich auch keine größeren Durchhänger und gravierende unlogische Elemente enthält. Zum Teil wirkt der Film auch (möglicherweise unfreiwillig) komisch, nicht zuletzt auch durch Jeff Daniels.

Die Inszenierung der „kleinen“ Tierchen ist allemal gelungen und dürfte jedem, der sich nur Ansatzweise von Spinnen gruselt, richtig ekeln. Mal in Großaufnahme, mal als einen kleine Armee auftretend verbreiten sie durchaus das Gefühl von Panik und Schrecken in Ländlicher Idylle.

Jeff Daniels macht im im großen und ganzen seine Arbeit gut und liefert auch das eine oder andere mal einen richtigen Lacher. Der Rest der Darsteller sticht zwar nicht besonders hervor bzw. ist von vorneherein dem Tode geweiht. Dies trifft insbesondere auf den Ober-Wissenschaftler der Spinnen zu, welcher eigentlich so gut wie gar keinen Zweck im Film erfüllt.

Im Endeffekt ergibt sich für mich bei „Arachnophobia“ ein Film, welcher es durchaus versteht, zumindest beim ersten Betrachten, einen zu gruseln bzw. ein wahrhaft ekliges Gefühl hervorzurufen. Die Vielbeiner sind gut in Szene gesetzt, die Darsteller agieren gut und auch die Story wirkt kompakt und auch keineswegs Langweilig. Für alle Fans, oder welche es werden wollen, auf jeden Fall ein empfehlenswerter Film über und mit den Spinnnen.

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