Story:
Während einer Expedition im Dschungel will Dr. James Atherton neue Spinnenarten entdecken. Er und sein Team bemerken allerdings nicht, dass sich eine ziemlich große und sehr giftige Spinne ins Gepäck geschmuggelt hat. Als dann die Spinne Ihr erstes Opfer findet glaubt das Team jedoch an einen Herzinfarkt und baut einen Holzsarg für das Opfer. Die Spinne krabbelt dann anschließend genau in diesen Sarg und gelangt so in eine Kleinstadt Kaliforniens. Dort paart sie sich dann mit einer anderen Spinne und schon bald kann sich die Kleinstadt nicht mehr vor hochgiftigen Spinnen und mysteriösen Todesfällen retten. Nur der neue Arzt, Dr. Jennings (Jeff Denniels), ahnt etwas. Er weiß nur nicht, dass das Spinnenbiest in seiner Scheune das Nest hat............
Positive Kritik:
Dieser Film geht echt unter die Haut und jeder der Ihn sieht muss sich zwischendurch wohl mal im Raum umschauen. Das besondere an diesem Film ist allerdings die Spannung, welche mit der Zeit immer stärker wird. Am Anfang wirkt er wie ein Abenteuerfilm, doch als dann in der Kleinstadt immer mehr Menschen sterben, muss man schon mal schlucken.
Es gibt in diesem Film keine überdimensionale Riesenspinne, sondern die Hauptakteure sind „relativ“ kleine Spinnen, kommen aber in erschreckenden Mengen vor. Aber gerade diese kleinen Spinnen erzeugen die Dramatik und Spannung im Film. Im Laufe des Films werden Sie immer mehr und sind überall: Im Waschbecken, in der Dusche, im Pantoffel, im Footballhelm und sogar in der Popcornschale!!!
Auch hervorzuheben ist John Goodman der hier als Kammerjäger auftritt!! Diese Rolle spielt er wirklich gut und er sorgt auch dafür, dass auch der Humor nicht zu kurz kommt!!
Ebenfalls hier zu erwähnen ist das dramatische Finale. Dort kämpft Jeff Denniels mit dem „General“ (so wird das Muttertier der kleinen Spinnen in diesem Film genannt) in der Scheune ums nackte überleben. Dieses Finale ist echt gelungen!!!!!
Negative Kritik:
Es fällt schwer, hier negative Kritik zu äußern. Wenn überhaupt, dann kann man sich fragen ob der Film manchmal nicht ein bisschen zu unrealistisch ist. Denn ausgerechnet Jeff Denniels und seine Familie wird nicht gebissen. Obwohl sie sehr oft nahen Kontakt mit den Spinnen haben. Aber da es sowieso nur ganz wenige Filme gibt, welche immer Realitätsnah sind, kann ich für diesen Film keine negative Kritik finden.
Fazit:
Ein wirklich guter Thriller, mit einigen Horror- und auch Humoreinlagen. Das er allerdings Geschmacksache ist, dürfte klar sein. Wer sich allerdings einen spannenden Film, mit atemberaubender Spannung anschauen will ist bei Arachnophobia gerade richtig.
WARNUNG:
Wer im wirklichen Leben unter Spinnenangst (Arachnophobie) leidet oder sonst irgendwelche „Schockanfälle“ kriegt, sobald er Spinnen sieht sollte um diesen Film einen ganz weiten Bogen machen! Denn es geht hier in erster Linie nunmal um Spinnen!