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"Arachnophobia" ist ein Film mit absolutem Ekeleffekt. Frank Marshall und Steven Spielberg, der hier als Produzent tätig war, spielen gekonnt mit den Urängsten der Zuschauer. In diesem Film wird das Thema um eine Spinnenplage sehr authentisch und überzeugend in Szene gesetzt. Für den kompletten Film wurden (fast) nur echte Spinnen verwendet. Und gerade das ist es, was diesen Film so am Leben hällt.

Die Idee um eine Spinnenplage wirkt auf Anhieb zwar nicht gerade neu, eher wie ein Abklatsch von diversen Filmen wie z.B. "Mörderspinnen". Aber das vergisst man hier eh schnell. Obendrein überzeugen auch die Darsteller bis zum Schluss. Allen voran Jeff Daniels und John Goodman, der hier den Kammerjäger mimt, beweisen sich hier als absolute Idealbesetzung.

Es gibt ja viele Filme, wie z.B. "Tarantula" oder "Angriff der Riesenspinne", in denen häuserhohe Spinnen ihr Unwesen treiben. In "Arachnophobia" hingegen sind es zwar "normale" Spinnen, aber dafür um so mehr. Und gerade das erzeugt das Kribbelgefühl im Bauch. Während des Filmes beginnt man, sich im Raum umzusehen, ob sich nicht irgentwo eines dieser kleinen achtbeinige Tierchen aufhällt. Und wer sich nach "Arachnophobia" ruhig ins Bett legen kann, ohne vorher mal nachgesehen zu haben, ob sich im oder unter dem Bett eine Spinne aufhält, dem gebührt Respekt.

Fazit: Ein spannender Schocker mit tollen Einfällen und perfekt gelungenen Effekten, der tief unter die Haut geht. (9/10)

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