Der Titel hat mit dem ersten Teil absolut gar nichts zu tun.Einzig gemeinsam ist hier Tony Jaa in der Hauptrolle und zudem führte er auch Regie. Für seine erste Arbeit nicht schlecht,doch merkt man recht häufig, dass hier ein Anfänger am Werk war. Was gut gefällt sind das Verwenden von Slowmotion,die zwar manchmal etwas häufig wirkt, aber ansonsten ja eher "out of time" ist. Was wirklich ins Auge springt,ist die teilweise schlechte Maske, ob Gesichtverbrennungen, lange Ohrläppchen oder zusammengewachsene Augenbrauen,als sieht aus wie bei einem schlechtem Kostümball. Dafür kann Ja gleich zu Anfang eine solide Atmosphäre aufbauen und beginnt zumindest eine Interessante Geschichte (die ein bißchen an KungFu Panda erinnert ;) aber dann wird zuviel potential verschenkt.
Tony Jaa wird von verschieden Meistern ausgebildet und ist dan der Superfighter.Die Ausbildung ist viel zu kurz und es knüpft gleich ein Rachefeldzug an.
Das ist dann auch im Prinzip schon die Story.Eltern ermordet und Junge will sich rächen,altbewärt halt. Hier liegt auch zugleich einer der größten Fehler,die Geschichte ist zu trivial und stellenweise wirklich langweilig inszeniert.Mann muss sich einen langweiligen traditionellen Tanz komplett ansehen und die dem Zuschauer schon längst klare und unspektakuläre Vorgeschichte wird dann im spätern Verlauf nochmal komplett gezeigt.
Klar,Ong Bak oder Revenge of the Warrior hatten auch keine tolle Story,sie diente nur als Füllmenge für die Fights und Stunts.Die dann aber erste Klasse waren.
Und das ist der größte Schwachpunkt in Ong Bak 2.Die Fights sind anfänglich etwas wenig und was am schwächsten ist, zu unbeeindruckend.Es ist noch nichtmal so,dass es dieselben schon aus den oben genannten Filmen entnommen Fights sind und man diese schon kennt.Nein die Kampfeinlagen sind sehr gewöhnlich. In diesem Film beschränkt sich Tony Jaa fast ausschließlich auf Kung Fu.Ok,die Qualität ist natürlich etwas niveauvoller,als in den alten Chan Filmen, in denen ein viertelstunde um eine gefüllte Schale Reis gefightet wurde.Aber,heh, wo sind die Kickboxeinlagen,viel zu wenig, wirklich glaubwürdige Techniken werden performt. Die Drunkenboxingszenen wirkt total altmodisch und leute die davon noch nie was gehöhrt haben,werden zu recht Fragen,was ist das für ein Müll.
Vieleicht wollte sich Jaa auch einfach auf das Zeitalter beschränken und dementsprechende Techniken zeigen.Nur wurde auch vor 200 oder 300 Jahren so nicht gekämpft.Es wurde un Zuschauer lediglich nur glauben gemacht,durch die tollen ShauolinFilme der Endsiebziger-80er Jahre.
Einzig die Quantität an Fights geht in Ordnung,der Endfight füllt,glaube,eine knappe halbe Stunde. Wirkt dann aber auch ermüdent,da es wirklich nur wenige interesssante Einlagen gibt. Am herrausrragensden sind eher noch die Waffenkampfszenen,dann gibt es aber auch bessere Alternativen als einen TonyJaa Film.
Der Ausgang hingegen gefiel mir wieder gut in seiner Konsequenz und passt aber zum ganzen Vorgeplänkel nicht.
Fazit:
Hat mit Teil 1 nichts zu tun.Würdiger und passender,wäre Revenge of the Warrior als zweiter Teil.
Die Fights sind fast schon zweitklassig und wenig spektakulär.Fast keine Kickbox oder Straßentechniken mit Knie oder Ellbogeneinsatz mehr.
Wirkt eher wie ein Jackie Chan filmt,aber komplett ohne Witz.Mit sehr langweiligen Passagen und null Originalität.
Vielleicht hätte Jaa sich mehr auf die Choreo einlassen sollen und die Regie komplett abgeben sollen
4 von 10 Punkten