Review

Screamers - The Hunting ist die späte Fortsetzung von Screamers - Tödliche Schreie (1995) mit Peter Weller.

Die Erde empfängt ein Notsignal vom Planeten Sirius 6B, woraufhin ein Rettungsteam losgeschickt wird um nach Überlebenden zu suchen. Um die Sache noch etwas spannend zu machen, ist die Zeit, bedingt durch einen herannahenden intergalaktischen Sturm der sämtliches Leben auf dem Planeten vernichten würde, auf  6 Tage begrenzt. Natürlich läuft die Suche alles andere als reibunglos ab...

So gut der Vorgänger war, so unnötig ist diese platte Fortsetzung. Die Story ist wenig originell, bietet keine Spannung oder unerwartende Wendungen. Abgerundet wird das durch gravierende Logiklöcher, sehr blasse Schauspieler und zum Teil sehr dumme Dialoge.

"Sie haben mich umgebracht...nicht zu glauben!"

Auch der Alibi-Auftritt von Lance Henriksen, der den Screamers-Erfinder Orsow mimt (sollte der nicht längst tot sein???), reisst da mal gar nichts raus.
Das Ende wurde natürlich, für einen eventuellen Kassenerfolg, offen gelassen.

Das einzige was man dem Film ein bisschen abgewinnen kann sind einige nette Effekte (es gibt sogar ein paar handgemachte), das neue Screamer-Modell und der erhöhte Härtegrad, der die FSK16 eigentlich nicht wiederspiegelt. Das ist insgesamt aber viel zu wenig und gibt dem Film eigentlich keine Daseinsberechtigung, dabei hätte man aus der Vorlage durchaus eine passable Fortsetzung machen können. So bleibt eine weitere STD-Veröffentlichung die kein Mensch braucht.

Fazit:
Dieses Sequel kann man sich getrost sparen. Der Film bleibt, bis auf den Härtegrad, in allen Belangen hinter seinem Vorgänger zurück. Hoffentlich bleiben wir von einer weiteren Sinnlos-Fortsetzung verschont.

2/10

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