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Steven Seagal in einem blutigen Horrorreißer? Why not? Auch wenn der Meister im Aikido in diesem C-Film, der wieder zum Teil in Rumänien gedreht wurde und sich überwiegend in einem einzigen dunklen und verlassenen Gebäudekomplex abspielt, nicht viel zu tun bekommt, außer in Zeitlupe und ohne erkennbaren Gesichtsausdruck in seinem schwarzen Ledermantel rumzulaufen und gelegentlich mit seinem Katana rumzufuchteln, so ist die Mischung aus Splatter und Knochenbrecheraction am Ende doch annehmbar. Trotzdem geht der Streifen, dessen Produktionskosten sich nie und nimmer auf satte 7 Millionen US-Dollar belaufen können, in der Masse von Zombiefilmen unter. Apropos: Sind die Viecher nun Zombies, Vampire, Infizierte, Mutanten oder etwa doch Dämonen? Darüber konnte sich das Filmteam wohl bis zuletzt nicht einig werden. Fazit: Hat seine unheimlichen Momente, ist auf Dauer aber eintönig.
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Recht überflüssiger Vampir- und Zombiebeitrag, der fast vollständig in einem verwinkelten Klinikgebäude bei extrem schlechter Ausleuchtung spielt. Alle paar Minuten wird gekämpft. Es gibt unzählige Goreszenen, die optisch dennoch unter dem Mittelmaß anzusiedeln sind. Seagal verkommt zur Randfigur und ist (altersbedingt?) nur noch mit Schwert und Schusswaffe präsent. Leider kommt kaum Spannung auf, obwohl ständig etwas passiert. Nach 90 Minuten gibt es noch die ein oder andere läppische Explosion zu sehen. Diese preisgünstige Filmproduktion hat zwar mit recht keine Jugendfreigabe, aber dies sollte kein Werbeschildchen für diesen Überfluss sein. Der Film verfolgt nur vage einen sehr, sehr schlichten Handlungsstrang ... und endet dann einfach sehr, sehr schlicht. Fazit: Hallo? Gehts noch öder - trotz Action? Diesen Horroractionfilm braucht kein Mensch ... selbst Vampire würden sich bessere Streifen ansehen.