Während einer Verfolgungsjagd, erschießt Cop Tong (Nic Tse) versehentlich ein kleines Mädchen. Der Gangster liegt im Koma. Als er drei Monate später wieder erwacht, will Staatsanwältin Ann ihn sofort vor Gericht bringen. Ann ist die Mutter des getöteten Mädchens. Allerdings hat Gangsterboss Cheung noch einen Trumpf. Er läßt Anns zweite Tochter entführen und droht mit deren Tötung, sollten die Beweise gegen ihn nicht verschwinden. Tong muß all sein Können aufbieten, um die Kleine zu befreien...
BEAST STALKER ist seit BEAST COPS (1998) die beste Arbeit Lams! Das Ding hat alles, was einen guten Film ausmacht. Die Rollen von Nic Tse und Nick Cheung sind richtung gut, grad ersterem nimmt man seinen Kampf mit sich selbst und die Suche nach Erlösung in jeder Minute ab! Den beiden wird jedoch fast schon von der kleinen Wong Suet-yin die Show gestohlen. Phänomenal! Lam liefert düstere Bilder eines von riesigen Neontafeln verseuchten Hongkongs und ganz nebenbei fängt er die "schönsten" dreckigen Hochhausschluchten der Stadt ein. Es gibt in Adrenalin getauchtes Hochgeschwindigkeitskino und auf der anderen Seite ehrlich gespieltes Gefühlskino. Ganz groß! Begleitet werden die laufenden Bilder von einem geilen Score von einem Henry Lai, da möchte man instant die CD kaufen. Mit der Berlinale-Eintrittskarte macht man definitiv nichts verkehrt. 9/10