iHaveCNit: Fast & Furious: Neues Modell. Originalteile. (2009)
Als nächsten Step auf meiner Road to „The Fate Of The Furious“ habe ich mir nun den 4. Teil der Reihe angesehen, der nicht nur drei Jahre nach Tokyo Drift die Leinwände geentert hat, sondern auch für mich der erste Teil gewesen ist, den ich im Kino gesehen habe, Justin Lin führt wieder Regie, Brian Tyler sorgt für den musikalischen roten Faden und …. man hat hier wieder die volle Dröhnung des ersten Films, indem Vin Diesel und Paul Walker wieder als Hauptprotagonisten Dominic Toretto und Brian O´Connor besetzt worden sind und ein Teil der Hauptbesetzung des ersten Films wieder dabei ist. Also los geht’s !
Letty ist tot. Diese Nachricht sorgt dafür, dass sich Dominic Toretto nach seinem Exil wieder in LA einfindet, um den Hintergründen nachzugehen. Währenddessen ist Brian O´Connor für das FBI an Ermittlungen gegen den Boss eines Drogenkartells dran, Arturo Braga. Irgendwie hängen die Ermittlungen auch mit dem Tod von Letty zusammen. Dom und Brian schleusen sich als Kurierfahrer in Bragas Netzwerk ein, um trotz alten, vergangenen Wunden ein Nichtnullsummenspiel zu erreichen.
Ich habe an einer Stelle mal irgendwo gelesen, dass es unter Kennern der Reihe unterschiedliche Ansichten gibt, ab welchem Film denn nun die Reihe anfängt. Für mich ist das genau der 1. Film. Jeder Film hat seine eigene Daseinsberechtigung. Denn auch wenn in den ersten 4 bzw. 5 Filmen entsprechend für die Reihe wichtige Charaktere eingeführt werden, so hat jeder Film seinen eigenen Plot und eigene Geschichte zu erzählen. Alles baut aufeinander auf – so ist es auch in dieser Filmreihe.
Der Film beginnt in Mexiko auf einer gewundenen Straße, in der Dom mit Letty, Han sowie 2 hispanischen Typen (von Don Omar und Tego Calderon gespielt) einen Tanklaster überfällt. Mit der Optik und der Idee fühle ich mich schon stark an den 1989-Bond „Lizenz zum Töten“ erinnert. Die Umsetzung mit dieser schnellen Actionsequenz formt für mich schon, in welche Richtung sich die Filmreihe actionmäßig entwickeln wird. Actionmäßig bekommen wir neben einer leicht bournemäßigen Verfolgungsjagd zu Fuß zu Beginn des Films eigentlich im Kern „Autorennen“ geboten, sich als Bewerbungssprintrennen und auch Rennen innerhalb von Tunneln entpuppen, die richtig cool und spannend sind. Dieser sich immer weiter eröffnende Thrillerplot um Lettys Tot und auch die Transporter-Storyline tun dem Film gut und allgemein der Fokus auf Autorennen geht hier auch nur teilweise verloren. Richtig cool finde ich auch die Einführung der bis dahin noch im Film weitgehend unbekannten Gal Gadot als Gisele Yashar, die dann ihre Reize auch noch in den nächsten beiden Filmen präsentieren darf. Auch John Ortiz und Laz Alonso funktionieren gut als Antagonisten. Mir gefällt der Film sehr gut, auch wenn die Speerspitze der Reihe noch folgen wird. War der Vorgänger noch ein leckeres Instant-Reis-Gericht, so ist dieser hier ein wohltuend schmeckendes Corona.
„Fast & Furious. Neues Modell. Originalteile.“ - Multiple Look – 8/10 Punkte.