Review

R. Wainwright begab sich mit „Stigmata“ erstmalig in den Bereich des religiösen Thrillers. Vorher eher durch mittelmäßige B-Movie Komödien in Erscheinung getreten, muss man ihm hier doch eine Begabung für Spannungsaufbau und Effekte zugestehen.
Zum Inhalt:
Die junge Frankie Page (Patricia Arquette) ist eine typische junge Amerikanerin der 90er Jahre. Mit Religion oder der Kirche hat sie rein gar nichts am Hut.
Umso erschreckender ist es für sie feststellen zu müssen, dass sich auf einmal an ihrem Körper die sogenannten Stigmata, also die Wunden Jesus Christi bei der Kreuzigung, an ihrem Körper zeigen.
Pater Kiernan (Gabriel Byrne), Spezialist des Vatikan für solche Fälle, wird zur Untersuchung dieses Vorfalls an die Seite der jungen Frau gesandt.
Zusammen mit Frankie muss er feststellen, dass hinter diesem Fall wirklich Unglaubliches steckt. Selbst die Kirche an sich ist vor dieser Entwicklung nicht sicher...
Die Story ist nicht wirklich neu, trotz dessen ist hier durchaus ein interessanter Film entstanden.
Von den für dieses Genre fast üblichen kleinen Logikfehlern (Anordnung der Wunden und ihre Wiederkehr) abgesehen, wird der Zuschauer mit kleinen Andeutungen und zumindest teilweise überzeugenden Effekten durch die Handlung zur Lösung geführt.
Dabei kann P. Arquette im Großen und Ganzen durchaus überzeugen, sehenswert macht den Film in erster Linie aber ein wirklich gut aufspielender Gabriel Byrne und ein gemeiner Jonathan Pryce.
Wer etwas für diese Art Mistery Thriller übrig hat, sollte sich den Film auf jeden Fall einmal ansehen.
Die DVD ist in Bild und Ton solide gemacht worden und kann für einen kleinen Preis ohne schlechtes Gewissen in die Sammlung genommen werden.
Erwähnenswert ist noch das originale Ende, welches im Gegensatz zur Kinofassung auch auf die DVD gebannt wurde und in meinen Augen nicht nur konsequenter, sondern auch besser zur Handlung passend ist.

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