Review

Stigmata

Bewährte Horror/Thrillerkost mit einer flippigen Patricia Arquette (erinnert in ihrer Art an ihren Part in TRUE ROMANCE) als stigmatisierte Hauptdarstellerin, welche dieselben schmerzvollen Qualen -Wie Jesus bei der Kreuzigung- durchleben muss. Anfangs erfährt der Zuschauer die gleiche unwissende Gefühlswelt wie Frankie Page (Patricia Arquette), doch im Verlauf des Films und unter den Recherchen des hinzu gezogenen Pater Kiernan (Gabriel Byrne) sollen die sonderbaren Vorkommnisse dann doch aufgeklärt werden.

Zumindest Anfangs entwickelt sich die Geschichte ganz spannend und kann auch mit einen Twist aufwarten. Später pendelt man sich bei solidem Niveau ein und bietet nur noch Massentaugliche Unterhaltung. Optisch bleibt der Film dem bewährten Konzept treu und bietet sämtliche Klischees. Stimmen, Geräusche, Regen, klappende Türen und Fenster fehlen genauso wenig wie eine Andeutung vom Bösen (Satan). Positiv kann und muss auf jedem Fall die Kritik an der katholischen Kirche bewertet werden, wenn diese auch ganz sachlich und dezent erfolgte.

Interessant sind auch die geschnittenen Szenen, welche zusätzlich auf der DVD zu sehen sind, bieten diese unter anderem einen alternativen Anfang bzw. einen etwas pessimistischeren Abschluss des Films an.

Für Freunde des Okkulten ganz sicher kein Fehlgriff, wurden thematisch aber schon bessere Streifen gedreht!

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