Review

Fetus

Zur Story:

Der Hauptdarsteller wird Vater. Doch so weit kommt erst leider gar nicht, denn während der Geburt sterben sowohl seine geliebte Frau als auch sein Kind.Verzweifelt versucht er sich an einer Totenbeschwörung, doch diese geht schief und Wahnsinn und Realität scheinen sich immer mehr zu vermischen...

Kritik:

Ihr sehts schon: Ein provokanteres Cover gibts wohl nur selten. Weiter darauf eingehen tu ich jetzt an dieser Stelle (noch) nicht, auf jeden Fall kein Film welchem man jedem Besucher zeigen sollte.Möglicherweise allerdings ein recht probates Mittel um diesen möglichst schnell wieder loszuwerden!

Hier auch gleich eine kleine Warnung: Leute mit einer Unverträglichkeit für Amateurfilme sollten den Film meiden, da er sonst zu unerwünschenswerten Nebenwirkungen führen könnte. Und da weiß wohl nicht mal mehr der Apotheker weiter...
Auch Schwangere sowie werdende Väter könnte so manche Szenen sehr übel aufstossen, weshalb ich Ihnen empfehlen würde über den Trailer reinzuschnuppern.

Nun zur eigentlichen Kritik:

Zur Story gibts nicht mehr viel zu sagen. So gut ist sie jetzt nicht und stellenweise ist die Erzählweise leider etwas wirr, so dass man zwar das Grundgerüst versteht, allerdings oftmals nicht ganz eindeutig wird was Einbildung ist und was tatsächlich geschieht.

Das Gorelevel ist bereits nach 10 Minuten da, wo andere Filme erst im Finale in die Nähe kommen. Dieses wird dann auch recht  konstant gehalten, wobei die Effekte zwischen ziemlich gut bis mittelmäßig schwanken. Das Cover deutet es bereits an, es gibt einige ziemlich kranke Szenen und die Gewalt richtet sich nicht nur gegen Erwachsene sondern auch gegen Neugeborene. Nachdem in den beiden anderen Kurzkritiken schon näher darauf eingegangen wurde, spare ich mir das jetzt mal... Auch wenn vereinzelte Szenen etwas komisch wirken habe ich mehr als nur 1x das Gesicht verzogen!

Fazit:

Alles in allem ein recht gelungener saftiger Amateursplatter, welcher einige ziemlich üble Inhalte bietet und atmosphärisch und spannungstechnisch, zumindest stellenweise, recht gut rüber kommt. Trotzdem leidet der Film etwas unter dem geringen Budget - mit mehr Geld und einer ingesamt etwas proffensionelleren Machart wäre das wohl DER sicke Streifen geworden und auch die physische Härte wäre noch etwas gesteigert worden. So ists "nur" ein blutiger Amateursplatter mit ein paar ziemlich kranken Szenen.

Details
Ähnliche Filme