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Etwas Mysteriöses passiert in dem idyllischen Ort Black Stone: Eine Invasion von genetisch mutierten Wespen greift die Menschen an, und nach und nach verwandelt sich die gestochenen Opfer in gefährliche Killer-Drohnen. Die tödlichen Insekten haben nur ein einziges Ziel sie wollen die Menschheit auslöschen...


In letzter Zeit häufen sich ja die Beiträge im Tierhorror-Bereich merklich, wobei die meisten Vertreter doch eher dem unteren Durchschnitt zuzuordnen sind. "Black Swarm" bildet da in meinen Augen durchaus eine willkommene und doch recht positive Ausnahme. Sicherlich handelt es sich auch bei diesem Film um einen hochwertigen cineastischen Leckerbissen, aber der Zuschauer bekommt einen gut unterhaltenden Tierhorrorfilm präsentiert, der vor allem Fans des Sub-Genres interessieren dürfte. Hier werden eigentlich alle Klischees bedient, die man sich so vorstellen kann, doch wenn man einmal ganz ehrlich ist, erwartet man dies doch auch von einem Film dieser Art.

Dieses Mal sind es genetisch manipulierte Wespen, die den Menschen an den Kragen wollen und sie durch ihre Stiche in willenlose Drohnen verwandeln, die optisch gesehen doch schon leicht an Zombies erinnern. Und die hier erzählte Geschichte ist gar nicht mal so schlecht, sie wird sehr flüssig erzählt und beinhaltet einen konstanten Spannungsbogen, der sich von Beginn an aufbaut und auch bis auf einige kleine Einbrüche bis zum Ende hin aufrechterhalten kann. Dennoch sollte man die eigenen Erwartungen nicht zu hoch ansiedeln, denn Hochspannung findet man hier nicht unbedingt.

Die Motive für die Gen-Manipulation der Wespen erfährt man natürlich auch im Laufe des Films und auch wenn sie etwas abwegig und an den Haaren herbeigezogen wirken, so sind es doch genau die Motive, die man selbst von Beginn an vermutet hat. Denn auch die Verursacher und ihre Beweggründe passen nahezu perfekt in die klischeehafte Inszenierung dieses Werkes, was aber keineswegs negativ gemeint sein soll. Und auch, wenn die Geschichte doch ziemlich vorhersehbar ist, ändert das nichts an ihrem hohen Unterhaltungswert.

Auch im darstellerischen Bereich gibt es nichts zu bemängeln, Oscar-Kandidaten kann man zwar nicht entdecken, doch dio gezeigten Leistungen sind durchaus akzeptabel und bewegen sich im soliden bereich. Auch das Wiedersehen mit Robert Englund ist ein schöner Nebeneffekt dieser Produktion, auch wenn man ihn schon in besseren und überzeugenderen Rollen gesehen hat. So kann man feststellen, das dieser B-Movie ein rundum solides Gesamtpaket darstellt, das nette und unterhaltsame Tierhorrorkost bietet, die man ruhig einmal zu gemüte führen kann. Von den ganzen Vertretern des Sub-Genres, die in letzter Zeit herausgekommen sind, hat mich dieser jedenfalls am meisten überzeugt, was aber auch daran liegen kann, das ich Insekten-Horror mag.


Fazit:


"Black Swarm" ist kein Meisterwerk, bietet aber gute und solide Horrorkost für zwischendurch. Die Story wird flüssig und auch recht interessant erzählt und so dürfte sich dieser Film eigentlich über die Aufmerksamkeit des Zuschauers erfreuen. Tierhorror-Fans sollten auf ihre Kosten kommen und ihre Freude an diesem Film haben, der kurzweilig und spannend zu unterhalten weiß.



6/10

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