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Was für eine positive Überraschung! Endlich mal wieder ein No-Name- bzw. No-Budget-Movie, dass auch was taugt. Die Schauspieler sind durchweg in Ordnung bis gut, die Atmosphäre passt auch und die Story könnte man als gelungene Variation bekannter Versatzstücke bezeichnen, sogar mit einem guten Maß an Eigenständigkeit. Einige deftige Special Effects gibt's noch obendrauf. Da bleibt für den Genrefreund kaum mehr ein Wunsch offen!

Für weit über 80% der Dauer bewegt der Film sich sogar auf einem klaren 8 Punkte-Kurs und einige Szenen geraten sogar so intensiv und fesselnd, dass man sogar Richtung 9 tendiert. Leider, leider gibt es aber immer mal wieder kleine (meist gar winzig kleine) Störfaktoren.

So wundert man sich manchmal über eine unpassende Kameraeinstellung oder eine Szene, die einfach nicht so richtig das Feeling des restlichen Films trifft. Ansonsten ist die Kamera aber sehr variabel und überwiegend da, wo sie sein soll. Nah dran am Geschehen und den Personen, aber auch mit dem nötigen Überblick und der Distanz , wo diese die bessere Wirkung zeitigt. Das Drehbuch hätte noch einige kleinere Abänderungen brauchen können, eine finale Überarbeitung, so zu sagen. Wenn die Schauspieler in den Grenzbereich ihrer Charaktere vordringen sollen gelingt auch dies nicht immer zu 100 Prozent. So bleibt die Umsetzung hin und wieder hinter den Möglichkeiten und dem eigenen Anspruch etwas zurück. Die FX hingegen gehen für meinen Geschmack manchmal zu weit, so dass sie zwar durchweg gut gemacht sind, aber in einigen Szenen (v.a. meine ich damit die abgetrennten Beine) übertrieben daher kommen, was wiederum nicht so recht zur Stimmung des Films passen will.

Zusammenfassend wünscht man sich zwar, dass dem Team noch die Zeit und das Geld geblieben wäre, diese letzten Unstimmigkeiten zu beseitigen, ist aber dennoch durchweg zufrieden mit dem gerade Gesehenen und gespannt, was die Macher in Zukunft bereit halten! Ein kleiner Geheimtip!

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