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Amélie trifft Tim Burton könnte man sagen, und dass der Regisseur seine Charaktere verachtet, aber das stimmt nur auf den ersten Blick. Schaut man genauer hin, ist dem Regisseur hier ein ganz außergewöhnliches und eigenständiges filmisches Knetwunderwerk geglückt, das es so noch nicht gegeben hat. Der Film hat mich 50% zum Lachen gebracht und 50% verstört. Nicht schlecht.
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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 16.03.2012 Kurzfassung: Einer der besten Animationsfilme überhaupt. Ein herausragendes Stadt- und Figurendesign trifft auf eine ebenso großartige Geschichte, die aus dualem Blickwinkel erzählt wird und zwischen voranschreitender Zeit (die Handlung streckt sich über mehrere Jahre) und der ungewöhnlichen (veralteten?) medialen Verknüpfung durch den Briefverkehr ständig neue Überraschungen generiert. Die sonst so typische Süßlichkeit ähnlich gearteter Dramen bleibt hier außen vor, die Protagonisten Mary und Max definieren sich vor allem über Kauzigkeit und tiefschwarzen Humor, der sich aus pointiert geschriebenen Erzählerstimmen ergibt. Ein Must See für jeden Animationsfilm-Sympathisanten, abgesehen von "Wall-E" steckt der so ziemlich alles andere aus den letzten Jahren locker in die Tasche. *weitere Informationen: siehe Profil