Review

Ein Autorenkino-artiges Drama, schwermütig und trübsinnig, in dem allenfalls ein Hauch von einem Thriller steckt. Wie für Arthouse nicht anders zu erwarten, schlägt der Film wieder einmal (mir zu) ruhige Töne an, meint oft, Minuten lang ohne ein gesprochenes Wort auszukommen, und zeigt dafür lieber rüden Sex, der in diesem Genre eigenartigerweise immer als mechanisch, unangenehm und unsinnlich dargestellt wird. Der gesamte Beziehungskram und Herzschmerz interessiert mich nicht die Bohne. Auch der Alltag des Fischer- und Bootsfahrerlebens gibt wenig her. Oft starren die Figuren einfach nur eine gefühlte Ewigkeit gedankenverloren aufs Wasser. Zu bieten hat der Koreastreifen fast nur seine schönen Landschaftsaufnahmen bei allen Wetterlagen. Und einmal gibt es einen krassen Selbstmoprdversuch - und das war es dann auch schon.

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