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Was macht man, als Filmfreak, an einem gemütlichen, aber doch recht langweiligen, Sonntag-Nachmittag? Richtig! Man schaut sich entweder die X-te Wiederholung von "Knight Rider" u.ä. Serien an, oder man sucht sich mal einen leicht verdaulichen Film aus der Mottenkiste raus. Am besten einen aus der aus den 80ern ist und zudem aus dem Genre Komödie kommt. Ein idealer Streifen der beide Bedingungen erfüllt haben wir hier: "Moving - Rückwärts ins Chaos"!

"Moving" ist eine typische 80er-Jahre Komödie, wie es sie zu Hauf gibt. Die Story selbst, um einen verrückten Umzug, ist aus dem Alltag gegriffen und könnte nahezu jedem passieren. Alle Details werden dabei überspitzt, allerdings in einem gesunden, nicht unmöglichen, Rahmen.

Die Gags sind durch die Bank weg unspektakulär, wobei es aber weder sonderliche Brüller zu erwähnen, noch sonderliche Blindgänger zu beklagen gibt. Da gibt es ein paar durchgeknallte Angestellte einer Umzugsgesellschaft, einen geisteskranken Irren als Nachbar (großartig: Randy Quaid!), den leicht debilen Mitarbeiter vom Einpack-Service und den psychopatischen Auto-Fahrer, der 8 unterschiedliche Persönlichkeiten hat. Allesamt sind für viele Schmunzler gut zu gebrauchen und heitern den sonst so tristen Sonntag, an dem aber auch so gar nichts Besonderes passieren mag, locker wieder auf!

Die Darsteller selbst machen ihre Sache allesamt gut, wobei vor allem Randy Quaid (mit Bill Cosby-Stimme) und Hauptdarsteller Richard Pryor (mit Bruce Willis-Stimme) hervorstechen. Die Musik säuselt zudem im üblich seichten Stil dahin und ist nicht der Reede wert!

Fazit: Der triste Sonntag ist, zumindest für 1 1/2 Stunden, gerettet! Leichte Story, Schmunzel-Witze und nette Darsteller geben einen gewöhnlichen, aber annehmbaren, 08/15-Comedy-Streifen der 80er Jahre zum Besten! Nichts Spektakuläres, aber auch nichts Schlechtes!

Wertung: 6/10

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