Drei Typen werden von der Universität geworfen und nutzen ihr Wissen dann, um Geiserjäger zu werden. Wie es der Zufall so will, steigt die Anzahl potentieller Kunden exponentiell, weil etwas Großes Geschehen wird. Dr. Peter Venkman (Bill Murray) verguckt sich nebenher aber auch in die ihn zurückweisende Dana Barrett (Sigourney Weaver), was ihn noch näher zum Hort des Bösen führt: Das Apartment der Angebeteten befindet sich nämlich in einem Wolkenkratzer, der wie eine Antenne auf die Geister wirkt. Schließlich bricht aber auch das totale Chaos aus, da ein übereifriger Naturschützer (William Atherton) alle bisher gefangenen Geister gleichzeitig frei lässt.
Ivan Reitmans Komödie legt ihren Fokus fast gänzlich auf die humorigen Konversationen der Hauptcharaktere. Dan Aykroyd, der sich die Geschichte auch ausgedacht hat, spielt den euphorischen und stets begeisterten Dr. Raymond Stantz. Auf seiner Seite steht auch Dr. Venkman, der immer etwas gelangweilt erscheint, den Gedankengängen seiner Kollegen meist skeptisch gegenübersteht und Frauen hinterherjagt. Eine perfekte Rolle für Bill Murray, der den trockenen Humor und den Zynismus wie kein anderer rüberbringt. Als letztes ist noch Dr. Egon Spengler (Harold Ramis) zu nennen. Sein Charakter verblasst im Vergleich zu den beiden anderen Firguren zwar dezent, die Figur ist aus dem Gespann aber nicht wegzudenken. Obwohl diese selbst keinen richtigen Humor besitzt, sind es doch gerade die übertrieben rationalen Bemerkungen, die wie schon bei Spock aus "Star Trek" für diverse Schmunzler sorgen. Auch hat Darsteller Harold Ramis die Grundstory von Dan Aykroyd erst noch zu einem harmonischen Gesamtgefüge weiterentwickelt. In dem Sinne sind natürlich die drei Dartseller echt toll, stellen sie im Endeffekt doch ihren ganz eigenen Film dar. Die zahlreichen Dialoge verfehlen ihr Ziel nicht und sorgen für eine durchgehend amüsante Atmosphäre. Auf der anderen Seite muss man aber auch erwähnen, dass in "Ghostbusters" auch Gruselaspekte vorhanden sind. Wie bei kaum einem anderen Film versteht man es hier aber, das die Mischung angenehm harmonisch bleibt. Des Weiteren muss man auch die Auftritte von Rick Moranis als Steuerberater loben, die sich perfekt in den Film einbinden und wieder vor Witz strotzen.
Seiner Zeit waren die Effekte des Films wegweisend und resultierten aus großen Ambitionen. Auch heute noch ist das phantastische Geschehen rund um Geister in seinen Grenzen sehr überzeugend. Auch wenn die zahlreichen Szenen voller paranormaler Ereignisse bisweilen schon mal an der Kontinuität der Spannungskurve rütteln. Ansonsten ist der Film in dieser Hinsicht sehr zuschauerfreundlich. Das Geschehen wird logisch und übersichtlich aufgebaut, nur der Anfang kommt noch etwas trocken daher.
Die Musik des Films birgt eines der bekanntesten Filmthemen überhaupt, was ja schon für sich spricht, überzeugt aber auch ansonsten mit einer passenden Titelauswahl und einem neckischen, aber gelungenen Score.
"Ghostbusters" ist definitiv einer der besten Filme von Ivan Reitman. Vor allem die tollen, irrwitzigen Dialoge und die superb gespielten, starken Figuren zeichnen den Film aus. Der Aufbau ist vielleicht nicht frei von Tadel, insgesamt handelt es sich hier aber um eine überaus gelungene Komödie.