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Astreiner Hochglanz Politthriller, der irgendwo zwischen Bourne Identität und 24 angesiedelt ist. Hinzu noch etwas JFK mit einer ordentliche Portion Verschwörung Theorien und fertig ist diese Mini-Serie, die sich mit Sicherheit nicht hinter dem Gros der Masse verstecken brauch. Gut, mit knapp drei Stunden Spielzeit ist XIII, als einzelner Film betrachtet, natürlich eine ziemlich zähe Nuss. Aber erstens lässt Serien-Regisseur Duane Clark (der unter anderen für Folgen von HAWAI FIVE-0 oder Meadowlands verantwortlich war) garkeinen Spielraum für Längen oder Hänger und hält einen stetigen Spannungsbogen aufrecht. Und zweitens ist es genau diese Länge die das Drehbuch und die Handlung unterstreicht, und so die sich darin befindlichen Charaktere untermauert.

Die Darsteller sind, alle durch die Bank weg (Val Kilmer ist die Rolle als Killer-Agent wie auf den Leib geschneidert, auch wenn er mich mit seiner Leibesfülle langsam an John Travolta erinnert), gut gewählt und sogar der Action-Purist sollte hier auf seine Kosten kommen. Bin mal gespannt, wie die nachfolgende Serie ausgefallen ist. Der Film hat mir auf jeden Fall schon mal gefallen.

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