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"BURN-E", ausgeschrieben Basic Utility Repair Nano Engineer, ist ein animierter Kurzfilm der Pixar-Studios, der "WALL-E" minimal erweitert. In ca. 7 Minuten versucht die titelgebende Robotereinheit eine Beleuchtung zu reparieren. Dies soll natürlich nicht ganz so einfach gelingen.

Der Film überschneidet sich mit einigen Szenen aus "WALL-E". Technisch sieht man dabei keine Unterschiede. Der Kurzfilm ist ebenso detailverliebt animiert wie sein langer Hauptfilm und die Roboterfigur liebenswert charakterisiert.

"BURN-E" setzt Situationskomik in den Mittelpunkt. Gemächlich werden aus konstruierten Ereignissen chaotische Lösungen erzeugt, die überwiegend vorhersehbar sind. Dadurch gelingt nicht jeder Gag hinreichend um zum lachen zu bewegen.
Abseits dessen finden sich immer wieder Verweise auf die "Alien"-Reihe. Einerseits durch Bezeichnungen an den Wänden, andererseits durch die Kulisse selbst.

So richtig funktionieren will der Kurzfilm erst zum Schluss. Dann wenn "BURN-E" erzählerisch etwas flotter wird und doch noch Überraschungen präsentiert. Als atmosphärisch wichtig erweist sich auch die final eingesetzte musikalische Untermalung, in Form von Beethoven's 9. Sinfonie. Dass Komik aber erheblich besser funktionieren kann, belegte bereits der hauseigene Kurzfilm "Presto".

7 / 10

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