Alle Kurzkommentare


5

Ehrlich gesagt war ich schon ziemlich geschockt als ich den Film das erste mal gesehen habe. Ziemlich harter Tobak. Die Darsteller finde ich passend, die Thematik leider nicht, bin mittlerweile ziemlich von diesen Folter Slashern genervt. Die Japaner sind allerdings schon immer ein sehr perverses Volk gewesen und haben einfach nur kranke Gedanken, deswegen passt hier alles. Meiner Meinung nach würde ich diese Art der reinen Folterfilme verbieten lassen, wenn dies in meiner Macht stehen würde, da es genug Leute auf der Welt gibt, die es im realen Leben mit Sicherheit mal ausprobieren wollen. Fazit: Da ich leider für das Foltergenre an sich nicht viel übrig habe, ich jedoch die Härte neutral mit einbeziehen muss, muss ich diesem "Ding Film" noch 5/10 geben, auch wenn es mir nicht passt. Persönlich werde ich mir diesen Film nie wieder ansehen.

1

Selten blöder Torture Porn aus der pathologischen Abteilung der Drehbuchautoren! "Wie weit kann man (mal wieder) zu weit gehen?", schien wohl deren kranker Ehrgeiz gelautet zu haben, um dem Zuschauer diese ekelhafte Verstümmelungsorgie präsentieren zu wollen... Die Handlung wirkt wie ein Reload und ein Update vom zweiten Teil der "Guinea Pig"-Serie und ist immerhin recht anständig photographiert und gespielt worden. Ansonsten leider nur allzu gewollt krass und extrem und daher nur für die völlig Abgestumpften zu empfehlen!

3

Was ich zu diesem Film sagen würde ist, ja, er ist für Splatterfreunde durchaus ansehnlich, er verfügt über nette Attribute, hat aber –wirklich- keine Story zu erzählen und wird wohl dadurch, wie man es von asiatischen Filmen selbigen Genres auch gewohnt ist, sehr blutig, keinesfalls well done serviert. Im Laufe des Films findet man ihn vielleicht ganz nett, vielleicht sogar ganz gut, kommt auf das Splatterherz an, aber spätestens gegen Ende lässt es einen schnell den DVD Player ausschalten und den Abend mit einem „oh man" beenden.  Und nein, meiner Meinung nach darf man ihn in keiner Weise mit Martyrs vergleichen!

0

Perfekt inszeniert in der drastischen und detaillierten Zeichnung der Greultaten. Davon abgesehen lässt der Horrorfilm weder eine Intension erkennen, noch bemüht er sich, die Folterszenen in eine Geschichte einzubetten. Selbst eine Rahmenhandlung ist kaum vorhanden und nur kurz wird in einer zeitlich versetzt eingespielten Szene die Beziehung der Opfer zueinander vorgestellt. So bleibt man bei aller Härte des Dargestellten als Zuschauer relativ teilnahmslos, aufgrund der fehlenden Beziehung zu den Charakteren ist auch der Schockeffekt nicht anhaltend. Insgesamt nicht zur Unterhaltung geeignet und sicher nur für eingefleischte Genre-Fans.

3

Die Bezeichnung "Torture Porn" war selten so zutreffend: Krasse Misshandlungen werden gepaart mit nackter Haut und Sleaze. So mögen die Japaner das seit jeher in ihrem Folterkellerstreifen. Ein Jigsaw wurde jedenfalls nie vom Überlebenswillen seiner Aspiranten sexuell stimuliert. Vergleiche mit GUINEA PIG: FLOWERS OF FLESH AND BLOOD drängen sich auf, doch der war eine geradlinige und für seine Zeit Bahn brechende Orgie an Grausamkeiten, die bis heute nicht erreicht wurde. GROTESQUE hat mit diesem Meilenstein nur gemein, dass jeglicher Sinn hinter den Demütigungen und Verstümmelungen fehlt und diese nur aus Freude am Sadismus stattfinden. Ansonsten ist er eine ausgesprochen zähe Angelegenheit mit deutlichen Längen trotz kurzer Laufzeit und einem saudummen Story-Schlenker gegen Mitte, der viel kaputt macht. Völlig unpassend ist auch der völlig überdrehte, funsplatterartige letzte Spezialeffekt im ansonsten ernsten Finale.

1

Filmgewordene Qual, die psychische Gewalt und deren Folgen durch sexuelle Erniedrigung und brutalste Verstümmelungsszenen symbolisiert. Das ist ein guter Ansatz, doch verkommt dieser schon nach kurzer Zeit zum reinen Selbstzweck.

5

Ja, die Japaner! 25 Jahre nach der berüchtigten Guinea Pig-Reihe bringt sich Japan wiedermal als Land mit Hang zur Folter ins Gespräch zurück und – was soll man sagen – der Film ist wohl wirklich einem kranken Hirn entsprungen, ohne Zweifel! Die Handlung ist schnell erzählt: Junges Pärchen wird von einem Psycho entführt und gefoltert. Jedoch so, dass sie nicht dabei drauf gehen, denn er möchte durch deren Überlebenswillen erregt werden. Wie schön! So konnte der Regisseur die filmische Tortur wenigstens auf 80 Minuten strecken. Autsch! Na ja, an sich hätte es der Handlung gar nicht bedurft, um die Folteraktionen zu zeigen, aber die beiden Schauspieler tun ihr wirklich erdenklich Bestes, um den Schmerz glaubwürdig zu vermitteln. Die Gore-Szenen sind wie gewohnt erschreckend realistisch und die Musik entspringt – wie sollte es auch anders sein, um die Dekadenz kranker, japanischer Psychos noch mehr deutlich zu machen – natürlich westlicher, klassischer Musik.

0

Grotesque wird angepriesen als  "Japans Antwort" auf Filme wie "Hostel" - nur geht dieser Film weit über die Grenzen des Erträglichen hinaus. Explizit werden Folter, sexuelle Erniedrigung und bis ins kleinste Detail Verstümmelungen bzw. amputieren von Gliedmaßen und Genitalien so detailliert dargestellt, daß man sich als "Normalo" schon fragt, ob man das Gezeigte überhaupt noch anschaun darf, ohne ein Gesetz zu übertreten. Alles in allem ein ziemlich kranker "Folterfilm", der nichts mit Kunst oder so zu tun hat, sondern eher an "seekies" wie die Guinea Pig-Reihe, ebenfalls aus Japan, erinnert. Obwohl die Schauspieler und die Gore-Szenen perfekt inszeniert wurden, geb ich für so einen Film keine Wertung ab.

8

Den Film gerade auf japanisch gesehen ohne Untertitel und deshalb etwas schwer wiederzugeben, was ich hier gerade gesehen habe. Zum Inhalt: Irgend ein Verrückter macht Jagd auf ein Pärchen. Sperrt dieses ein und foltert wild drauf los. Verbindet aber danach wieder die Wunden um Tage später weiterzumachen. Das wars. Nicht wirklich. Hostel auf japanisch, bloß kann man hier mal locker das Original im Kindergarten zeigen. Der Anfang hat ein paar Längen und während unser Pärchen gefesselt und geknebelt erst mal sexuell erniedrigt wird, geht es dann aber mal richtig zur Sache. In Sachen Gore würde ich mal sagen bis jetzt das Härteste was ich kenne. Da der Film nur aus drei Schauspielern besteht muß ich sagen...Hochachtung, was die über sich ergehen lassen mußten. Der Film ist kurz, hat noch richtig heftige Szenen, die ich bis dato noch in keinem Folterfilm fand und ein wahrlich krasses Ende. Alles in allem solide gemacht aber nichts für Weicheier.

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme