Review

RED SANDS bietet kostengünstige Standardkost im Horror-Genre. Die Location ist begrenzt, eine komplexe Storyline fehlt gänzlich. Keiner der Akteure ist im Vordergrund oder zeichnet sich durch wesentliche Details aus. Ob dies aus einer oberflächlichen Inszenierungsweise heraus entstanden ist oder ob man einfach „namenlose“ Militär-Jungs zeigen wollten, entzieht sich meiner Kenntnis. Was spannend beginnt, wird dann zu einer langwierigen Tortur, obwohl die Spielzeit des Streifens genauso schmal begrenzt wurde, wie das karge Set der Produktion. Ja, gruselig geht es manchmal zur Sache. Horror-Hardliner warne ich ausdrücklich davor, eine gelackte „Dämonen-Show“ zu erwarten. Der Horror entsteht hier oftmals aus der Atmosphäre heraus. So ist RED SANDS auch mehr Psycho- als Horrorthriller geworden. Für die wenigen Spezialeffekte war wohl kaum Geld vorhanden. Einiges hätte man besser nicht gezeigt, als billig zu schocken. Unterm Strich bleibt kein schlechter Film, aber ein sehr kleiner Film, der gewiss ein Mainstream-Publikum NICHT erreichen wird. Punkten kann er gewiss mit der „Djinn-Thematik“, die in der Filmlandschaft noch nicht sehr ausgewalzt wurde und recht unverbraucht daherkommt. Auch ist der Schlussgag zwar absehbar, dennoch für diesen kleinen Film gelungen.

Fazit:
Begrenzt gestalteter Psychohorror in einem kleinen Steinhäuschen in der Wüste! Wer das interessant findet, ist im richtigen Film!

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