kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 27.09.2010
Vor allem im Handwerk sieht man die Unzulänglichkeiten dieser neuseeländischen Horrorkomödie, die dabei nicht ansatzweise an Peter Jacksons Pioniertaten heranreichen kann, weil vor allem die paar Splattersequenzen zu durchschaubar sind und die Zombiemasken viel zu lieblos. Am Anfang schreckt das enorm ab, denn "Last of the Living" beginnt ziemlich grottig. Als dann auch noch die Standard-Zombiefilmszenen aufgefahren werden (Negativhöhepunkt: die Einkaufswagenfahrt durch das leere Kaufhaus mit fröhlicher Punkmusik), möchte man fast schon abschalten. Wäre ein Fehler, denn unbemerkt gewinnt dieser kleine Film das Herz der Zuschauer, indem er seine Figuren einfach machen lässt, was sie machen wollen. Irgendwann tauchen dann auch noch Zombies mit Neurosis-T-Shirts auf, da ist doch fast schon wieder alles in Butter. Man weiß nicht so recht warum, aber irgendwie ist das ein liebenswerter Film.
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