Review

Zu diesem Film an sich braucht man nicht mehr allzu viel zu sagen: So ziemlich jeder dürfte die Freitag-der-13.-Filme der 80er Jahre kennen. Da es sich bei diesem Film um ein Remake handelt, ist somit von vornherein die Geschichte klar:

Eine Gruppe Jugendlicher geht ins berühmte Camp "Crystal Lake", um dort zu campen, kiffen und was man sonst noch so tut, Jason treibt dort sein Unwesen und tötet einen der Teenager nach dem anderen. Zwei Überlebende nehmen schließlich den Kampf gegen Jason auf.

Soweit also tatsächlich nicht viel Neues. Neu ist aber sicherlich die Professionalität an Effekten und Äußerlichkeiten des Films. Es läßt sich eigentlich schon auf den ersten Blick erkennen, daß hier ein deutlich höheres Budget zur Verfügung stand als bei den Verfilmungen in den 80er'n. Auch die Darsteller sind um Längen besser, glaubwürdiger und professioneller als ihre Vorgänger zu Jasons besten Zeiten.

Auch die Goredarstellungen in dem Film sind ok. Zwar sind nicht alle Morde so explizit dargestellt wie früher, aber dafür ist nicht unbedingt jeder Mord zu jeder Zeit so vorhersehbar wie im Original.

Nicht zuletzt zollt das Remake auch den Verfilmungen der 80er einen gewissen Respekt, indem Jason auch hier wieder eingangs beobachet, wie seine Mutter getötet wird, dann selbst mit Sack über dem Kopf meuchelt, bevor er schließlich gegen Mitte des Films zu seiner Eishockey-Maske kommt. Auch in der Schlußszene des Films, als seine Opfer ihn besiegt glauben, kommt er noch einmal wieder, so daß auch hier Bezug auf die alten Filme der 80er genommen wird.

Somit läßt sich insgesamt sagen, daß das Remake für Freitag-der-13.-Fans in jedem Fall Pflicht sein sollte, aber auch andere ruhig einen Blick riskieren können.

Insgesamt deswegen 8/10.

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