Steht ne Mumie auf dem Zug und röchelt. So könnte ein Witz beginnen. Tut es aber nicht. Wäre sicher lustiger geworden, als dieser von Alvaro Passeri inszenierte Quatsch. Obwohl er auch diesen nicht ernst gemeint haben kann. Schon an die Optik konnte ich mich nicht gewöhnen, diese Mischung aus miesen Modellen, Projektionen, billigen Kulissen, schlechter Ausleuchtung und ebensolchen Effekten sieht in keiner Einstellung auch nur ansatzweise gelungen aus. Das ganze Design ist schäbig, die saudummen Dialoge machen es nicht besser. Vorgetragen von wenig talentiertem Personal vor der Kamera stümpert sich „The Mummy Theme Park“ durch seine Geschichte.
Diese beinhaltet die Beschwörung alter ägyptischer Gottheiten, ein Grab, eine ganze Reihe Trottel und natürlich mindestens eine Mumie. Denn der lokale Scheich betreibt ja den titelgebenden Themenpark und in diesem laufen die Einbalsamierten irgendwann Amok. Was das Werk aber auch nicht in Schwung bringt.
Es bleibt alles bekloppt und schwer konsumierbar, das Ding ist einfach ein Unfall. Ein sehr langweiliger Unfall, der jeglichen trashigen Charme vermissen lässt, der sowas noch irgendwie unterhaltsam machen würde. Zieht sich wie Mullbinde.
„Ihr langweilt mich.“