Review

"Der Unsichtbare" ist auf Grund seines Alters natürlich noch in schwarz weiß und ein Klassiker. Jedoch brauchen sich seine Spezialeffekte in keinster Weise zu verstecken und sind für das Alter des Streifens grandios. Dass hier keine Computereffekte zu erwarten sind, dürfte wohl jedem klar sein. Trotzdem wirkt "Der Unsichtbare" jeder Zeit realistisch. Und gerade die alten Tricktechniken verhelfen dem Film zum Kultstatus.

Einige der Schauspieler wirken in der heutigen Zeit sicherlich unfreiwillig komisch bis lächerlich, ins besondere denke ich hier an die Wirtin oder einige der Polizisten. Ansonsten nimmt man ihnen aber ihre Rolle ab. Besonders die Gefahr, die von dem Unsichtbaren ausgeht und die Angst, die er verbreitet, kommen gut zur Geltung. Dadurch ist natürlich Spannung garantiert. Der Film enthält zwar auch ein paar Ungereimtheiten (warum gibt es zum Beispiel bei den Gleisen eine Weiche, die in den Abgrund führt?), jedoch kann man über diese leicht hinweg sehen.

Mit seinen knapp 70 Minuten unterhält der Streifen auch heute noch bis zur letzten Minute. Sehr temporeich inszeniert kommt in "Der Unsichtbare" keine Langeweile auf.
8 Punkte

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