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7

Einer der beeindruckendsten Titel in Universals Katalog der klassischen Monsterfilmmeilensteine. Anders als beim ollen Grafen Dracula mit Bela Lugosi oder Boris Karloffs klobigen Frankenstein setzt DER UNSICHTBARE nicht nur auf ein wenig Gruselatmosphäre, sondern punktet zusätzlich mit Humor, für damalige Verhältnisse reichlich Action und Bahn brechenden Spezialeffekten. In den simpelsten Fällen werden einfach nur Möbelstücke per Fäden umgekippt oder andere Darsteller huschen beiseite, um die Präsenz des Schurken anzudeuten, aber gerade die expliziten Unsichtbarkeitstricks erscheinen wie ein Wunderwerk - besonders wenn man sich vor Augen hält, dass den Machern damals weder Computertechnik noch sonst sonderlich viel zur Verfügung stand. Kreativität war gefragt! Zwar ist die Titelfigur ein eindimensionaler Megalomane, doch es macht Spaß, ihr bei ihren Schandtaten "zuzuschauen".

9

Es dürfte absolut klar sein, dass dieser Film heutzutage niemanden mehr gruseln oder schockieren wird. Das ändert aber nichts daran, dass die wirklich sehr gut gemachten Effekte auch nach über 70 Jahren ihre Wirkung nicht verfehlen und einen vor allem in Anbetracht des Alters von "Der Unsichtbare" mehr als nur staunen lassen. Hinzu kommt eine konsequent erzählte Geschichte, die durch ihre geringe Gesamtlaufzeit keine einzige Länge aufweist, d.h nicht langweilig wird. Ein absolut geisteskrank spielender Claude Rains rundet das klassische Filmerlebnis ab, dass von keinem verpasst werden darf, der sich für ältere Grusel und Horrorfilme interessiert! Eindeutige 9/10 Punkte und eine Empfehlung!

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