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"Spinnen des Todes" würde ich nicht als Horrorfilm bezeichnen. Eher als Gruselfilm, Monsterfilm oder Fantasyfilm. Er ist recht spannend inszeniert, vor allem die ersten 20 Minuten. Dann versteift sich die Handlung zu sehr und der Film kommt leicht langgezogen herüber. Horroreinlagen gibt es keine in diesem Film, die paar Morde sind nicht nicht zu sehen, sodaß dieser Film auch mehr Thriller-Qualität hat. Wenn jemand an diesem Film Horror- oder gar Splattererwartungen steckt, sei ihm abgeraten, diesen Film zu kaufen. Leiht ihn euch lieber erst einmal aus. Und trashig finde ich an diesem Film überhaupt nichts.

Ich frage mich auch, wo dieser Film die FSK 16 hernimmt, denn das Brutalste (?), das man in diesem Film sieht, ist die Schießerei zu Beginn und die hört man fast nur und sieht anschließend ein paar Tote auf dem Boden liegen. Und mit FSK 12 haben wir schon wesentlich Härteres zu sehen bekommen.

Der Wächter im Forschungslabor hat es satt, ein Schwächling zu sein, injiziert sich ein Serum, wovon er keine Ahnung hat, was das ist und mutiert langsam, seeehr langsam zu einem Spinnenmenschen und will die Unschuldigen retten und die Bösewichte zur Strecke bringen. Und gerade, wenn der Film interessant wird und die Verwandlung vollendet ist, wird der Spinnenmensch auch schon erschossen.

Die schauspielerischen Leistungen sind gut und die Story recht interessant.

Fazit: Recht spannende Unterhaltung, der leider ein paar Horror-Einlagen fehlen.

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