Review zu „Moon“
Worum geht es ?:
Um die Energieressourcen der Erde zu schonen und Sonnenenergie hochkonzentriert nutzbar zu machen, hat die Firma „Lunar Enterprises“eine Raumstation auf dem Mond errichtet, auf dem ein Mitarbeiter 3 Jahre lang auf dem Mond lebt und jedes mal, wenn ein Harvester, eine Sonnenenergieernter-Baumaschine voll ist, die Patrone mit dem hochkonzentrierten Helium3-Energieschub auf die Erde per Eiltransport zu schicken.
Der aktuelle Mitarbeiter ist ein gewisser Sam Bell (gespielt von einem extrem guten Sam Rockwell) , der nur noch 2 Wochen auf dem Mond sein muss. Bei Ihm häufen sich jedoch, je näher das Vertragsende läutet, diverse Halluzinationen.
Als er eine dieser Halluzinationen bei einem Außeneinsatz hat, baut er einen Unfall.
Was kommt danach ?
Das möchte ich an dieser Stelle nicht spoilern, da Moon in seiner Art als Science-Fiction-Mindfuck-Film sehr gut unterhält und ein Mix aus „Oblivion“ und auch, ohne diesen Film vorher gesehen zu haben, „Der Marsianer“ ist.
Twist für Twist wird in dem knappen Anderthalbstünder enthüllt, so dass einem entweder die Münder offen stehen oder man den ganzen Kram schon meilenweit gerochen hat, weil man die typischen Strukturen solcher Filme kennt. Wie dem auch sei, für einen Erstling eines Regisseurs ist dieser Sci-Fi-Streifen von Duncan Jones echt gut gelungen. Dazu der Score von Clint Mansell und das Schauspiel von Sam Rockwell – sowie das Setdesign der Raumstation, der nette Roboter GERTY mit tollem Voice Acting von Kevin Spacey.
Wie bereits in meinen vorigen Reviews zu „Nur eine Stunde Ruhe“ und „Stereo“ gibt es auch hier trotz kurzer Laufzeit hin und wieder ein bisschen Leerlauf und gewisse entbehrliche Momente, die der Film zu bieten hat.
Ich mag solche Filme und über kleinere Schwächen kann ich hinwegsehen – Daher bekommt „Moon“ von mir 8/10 Punkte.