Review

Rick ist Amerikaner, knapp bei Kasse und versucht durch Boxen ein paar Cent zu verdienen. Mehr Vorgeschichte erfahren wir über den Hauptprotagonisten nicht. Er wird auf unglückliche Art und Weise in eine japanische Familienfehde verwickelt. Zwei Brüder sind seit dem Tod ihres Vaters verbitterte Feinde und streiten sich um besondere Erbstücke: zwei über 500 Jahre alte Katana-Schwerter. Rick wird angeheuert ein Schwert nach Japan zu bringen und soll als Belohnung 2000 US$ erhalten. Er sei der optimale Kandidat, weil niemand ihn kenne. Kaum in Japan angekommen beginnen auch schon die Probleme...
Ein etwas angestaubtes, aber überzeugendes filmisches Werk. Die Kampfszenen sind gut, die Dialoge witzig, die Schauspieler durchweg brauchbar. Ein merkwürdiges Stilelement ist die Musik, sie wird nicht in allen Szenen eingespielt - ungefähr die Hälfte des Films besteht nur aus Geräuschen oder Gesprächen. Die Kameraführung konzentriert sich teilweise etwas zu lange auf die Gesichter der Darsteller, was den Fortlauf der Geschichte etwas lähmt. Die Handlung wirkt an einigen Ecken etwas zu sehr gedehnt und an anderen etwas zu flott.
Letztlich lernen wir wie man vom Verlierer zum Held aufsteigt sowie den praktischen Kampf im Büro, wozu Tacker und Trennwände doch zu allem nützlich sein können ;-)

Fazit: Nicht mehr ganz zeitgemäß, aber aufgrund einiger Szenen und des trottelig, schlacksigen Helden amüsant. (7/10)

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